Suche nach außerirdischem Leben:
Milliardär investiert 100 Mio.
Mit seinem mit 3 Millionen US-Doller dotierten "Fundamental Physics Prizes" hat er sich einen Namen als Förderer der Wissenschaft gemacht. Jetzt hat der russischer Unternehmer Juri Milner angekündigt, dass er 100 Millionen in die Suche nach außerirdischem Leben investiert.
Berühmter SETI-Stützpunkt: Das Allen Telescope Array
Heute hat der russische Unternehmer Juri Milner in einem Live-Webcast aus London angekündigt, dass er unter dem Projektnamen "Breakthrough Listen" über die nächsten zehn Jahre mindestens 100 Millionen Dollar in die Suche nach außerirdischem intelligentem Leben investieren will. Laut Dan Werthimer, Berater des neuen Projekts und Astrophysiker in Berkeley, wurden bisher weltweit jährlich maximal 2 Millionen Dollar in dem Bereich ausgegeben. Milner, der sein Geld unter anderem mit Investments in Unternehmen wie Facebook und Alibaba verdiente, wird bei seinem jetzt angekündigten ehrgeizigen SETI-Projekt auch von dem berühmten Wissenschaftler Stephen Hawking unterstützt.
Unter dem Namen Breakthrough Message hat Juri Milner heute außerdem noch einen Wettbewerb angekündigt, bei dem Botschaften entstehen sollen, die verschickt werden könnten, sobald ein außerirdischer Empfänger gefunden wurde. Noch ist nicht bekannt, wie und wann die Teilnahme möglich ist. Den Gewinner dieses außergewöhnlichen Botschaften-Wettstreits winkt aber ein Preisgeld von 1 Million Dollar. Ob es je zu einer Zustellung kommt, ist aktuell natürlich nicht zu sagen. Man darf aber auf jeden Fall sehr gespannt sein, was Milner mit dem wohl bisher ehrgeizigsten SETI-Projekt erreichen kann.
Die bisher größte Suchaktion
"Search for Extraterrestrial Intelligence", kurz SETI genannt, zählt zu den spannendsten Wissenschaftsdisziplinen. Schließlich geht es dabei um nicht weniger, als eine der drängendsten Menschheitsfragen zu klären: Gibt es außer uns noch andere intelligente Lebensformen im Universum? Seit Frank Drake im Jahr 1960 mit einem Radio-Teleskop erstmals versuchte, interstellare Radio-Signale von außerhalb unseres Sonnensystems einzufangen, müssen SETI-Projekte aber trotzdem um finanzielle Unterstützung kämpfen.
Berühmter SETI-Stützpunkt: Das Allen Telescope Array
Heute hat der russische Unternehmer Juri Milner in einem Live-Webcast aus London angekündigt, dass er unter dem Projektnamen "Breakthrough Listen" über die nächsten zehn Jahre mindestens 100 Millionen Dollar in die Suche nach außerirdischem intelligentem Leben investieren will. Laut Dan Werthimer, Berater des neuen Projekts und Astrophysiker in Berkeley, wurden bisher weltweit jährlich maximal 2 Millionen Dollar in dem Bereich ausgegeben. Milner, der sein Geld unter anderem mit Investments in Unternehmen wie Facebook und Alibaba verdiente, wird bei seinem jetzt angekündigten ehrgeizigen SETI-Projekt auch von dem berühmten Wissenschaftler Stephen Hawking unterstützt.
Das bisher ehrgeizigste SETI-Projekt
Wie bei der Präsentation zu erfahren war, soll mit dem von Milner bereitgestellten Geld ab 2016 ein ausgewähltes Team mindestens 10 Jahre lang das Universum auf Signale von anderen intelligenten Zivilisationen absuchen. Konkret werden in dieser Zeit laut Spiegel Radio-Signale aus der Milchstraße und den 100 nächstgelegenen Galaxien ausgewertet werden. Wegen der umfassenden finanziellen Unterstützung sollen die Wissenschaftler dabei erstmals die Möglichkeit haben, die weltweit größten und besten Radioteleskope für längere Zeiträume zu nutzen.Unter dem Namen Breakthrough Message hat Juri Milner heute außerdem noch einen Wettbewerb angekündigt, bei dem Botschaften entstehen sollen, die verschickt werden könnten, sobald ein außerirdischer Empfänger gefunden wurde. Noch ist nicht bekannt, wie und wann die Teilnahme möglich ist. Den Gewinner dieses außergewöhnlichen Botschaften-Wettstreits winkt aber ein Preisgeld von 1 Million Dollar. Ob es je zu einer Zustellung kommt, ist aktuell natürlich nicht zu sagen. Man darf aber auf jeden Fall sehr gespannt sein, was Milner mit dem wohl bisher ehrgeizigsten SETI-Projekt erreichen kann.
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