Elon Musk vor Gericht: SpaceX hätte Tesla-Privatisierung finanziert
Elon Musk ist derzeit ein Stammgast in den Schlagzeilen, in der Regel geht es dabei um das Twitter-Chaos . Auch im Fall Tesla-Privatisierung spielt Twitter eine wichtige Rolle, denn 2018 kündigte Musk darüber an, dass er Tesla privatisieren wird - nun musste Musk dazu aussagen.
Dagegen haben Tesla-Aktionäre eine Sammelklage eingereicht und natürlich muss auch Musk dazu vor Gericht aussagen. Denn die Kläger werfen dem Tesla-Chef vor, dadurch den Kurs beeinflusst zu haben, wodurch die Anleger Geld verloren haben.
Der 51-Jährige sagte nun im Zeugenstand aus, dass der Tweet absolut ernst gemeint gewesen sei und er die Aktien von SpaceX dazu verwendet hätte (via CNBC): "SpaceX-Aktien allein bedeuteten schon 'Finanzierung gesichert'. Es ist nicht so, dass ich SpaceX-Aktien verkaufen wollte, aber ich hätte es machen können, und wenn man sich die Twitter-Transaktion ansieht, habe ich genau das getan. Ich habe Tesla-Aktien verkauft, um die Twitter-Transaktion abzuschließen. Und ich hätte hier dasselbe getan."
Die Aussage wirft aber auch Fragen auf, denn daraus geht nicht hervor, wie viele SpaceX-Anteile er verkauft hätte und auch nicht, zu welchem Preis. Doch auch der konkrete Betrag selbst war vor Gericht ein Thema, da 420 eine Anspielung auf Cannabis ist. Und so wurde Musk von den Anwälten der Kläger gefragt, ob das ein Witz gewesen sei.
Ein weiteres Thema der Verhandlung sind auch Angaben Musks, wonach er die Finanzierung mithilfe saudi-arabischer Investoren gesichert habe. Der Tesla-Chef warf seinen dortigen Partnern vor, sich von einem Handschlag-Deal zurückgezogen zu haben. Der saudische Fondsmanager Yasir Al-Rumayyan sagte dazu aus, dass er nicht genug Informationen gehabt habe, um den Deal durchzuwinken und bezeichnete Musks öffentliche Bekanntgabe ihrer Gespräche als "nicht durchdacht".
Siehe auch:
"Finanzierung gesichert"
"Ich erwäge, Tesla bei $420 (Aktienkurs) privat zu machen. Finanzierung gesichert" - Mit diesem Tweet sorgte Tesla-Chef Elon Musk vor rund viereinhalb Jahren für viel Aufregung. Denn damals war nicht klar, ob das überhaupt ernst gemeint war, Folgen hatte es aber dennoch. Nach diesem Tweet wurde der Handel von Tesla-Aktien ausgesetzt, der Kurs des Papiers blieb auch danach wochenlang volatil.Dagegen haben Tesla-Aktionäre eine Sammelklage eingereicht und natürlich muss auch Musk dazu vor Gericht aussagen. Denn die Kläger werfen dem Tesla-Chef vor, dadurch den Kurs beeinflusst zu haben, wodurch die Anleger Geld verloren haben.
Der 51-Jährige sagte nun im Zeugenstand aus, dass der Tweet absolut ernst gemeint gewesen sei und er die Aktien von SpaceX dazu verwendet hätte (via CNBC): "SpaceX-Aktien allein bedeuteten schon 'Finanzierung gesichert'. Es ist nicht so, dass ich SpaceX-Aktien verkaufen wollte, aber ich hätte es machen können, und wenn man sich die Twitter-Transaktion ansieht, habe ich genau das getan. Ich habe Tesla-Aktien verkauft, um die Twitter-Transaktion abzuschließen. Und ich hätte hier dasselbe getan."
Die Aussage wirft aber auch Fragen auf, denn daraus geht nicht hervor, wie viele SpaceX-Anteile er verkauft hätte und auch nicht, zu welchem Preis. Doch auch der konkrete Betrag selbst war vor Gericht ein Thema, da 420 eine Anspielung auf Cannabis ist. Und so wurde Musk von den Anwälten der Kläger gefragt, ob das ein Witz gewesen sei.
420 mit "Karma"
Der Tesla-Chef sagte dazu, dass es Zufall war, aber auch, dass es um diese Zahl ein "gewisses Karma" gebe: "Ich sollte mich an dieser Stelle fragen, ob das gutes oder schlechtes Karma ist."Ein weiteres Thema der Verhandlung sind auch Angaben Musks, wonach er die Finanzierung mithilfe saudi-arabischer Investoren gesichert habe. Der Tesla-Chef warf seinen dortigen Partnern vor, sich von einem Handschlag-Deal zurückgezogen zu haben. Der saudische Fondsmanager Yasir Al-Rumayyan sagte dazu aus, dass er nicht genug Informationen gehabt habe, um den Deal durchzuwinken und bezeichnete Musks öffentliche Bekanntgabe ihrer Gespräche als "nicht durchdacht".
Siehe auch:
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