Ragequit: Max Verstappen verlässt wütend virtuelles Le Mans-Rennen

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen gilt als emotionaler Rennfahrer, der schon einmal seinem Ärger freien Lauf lässt. Das wissen nicht nur F1-Freunde, sondern auch Fans der Netflix-Doku Drive to Survive. Sein Temperament ist nun auch beim Gaming zum Vorschein gekommen.
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rFactor 2
Max Verstappen ist der derzeit beste Rennfahrer der Formel 1-Welt, und der 25-Jährige ist ein Star der Szene. Das bedeutet, dass er auch abseits der Saison diverse Termine wahrnehmen muss, die mit Rennsport zu tun haben. Dazu zählen auch virtuelle Veranstaltungen. Diese sind vor allem während der Pandemie eingeführt worden bzw. haben Popularität erlangt.

Vor kurzem hat Verstappen am virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilgenommen, dieses wurde 2020 erstmals veranstaltet. Damals zwang Covid-19 die meisten Menschen zur Isolation und auch Rennfahrer nahmen nicht im Cockpit Platz, sondern vor dem Computer. Das Rennen greift auf die rFactor 2-Plattform zurück, diese will ein besonders realistisches Rennsporterlebnis bieten.

Verärgerter Verstappen verlässt virtuelle Veranstaltung

Das mag zwar grundsätzlich der Fall sein, Max Verstappen war aber zuletzt dennoch nicht begeistert. Er bezeichnete das jüngste Event als "Clown-Show" und machte während des Events einen Abgang - im Gaming-Jargon bezeichnet man das als Ragequit, also ein Verlassen des Spiels aus Wut.

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Dem waren diverse technische Probleme zuvor gegangen, Verstappen teilte während des Livestreams mit, dass er mehrfach die Verbindung verloren und rote Flaggen bekommen habe. Der zweifache Weltmeister bezeichnete das als "Inkompetenz" der Veranstalter (via PC Gamer).

Sein Ehrgeiz kommt nicht von ungefähr: Gegenüber der Washington Post sagte Verstappen erst vergangene Woche, dass das virtuelle Rennen "für mich und das Team sehr wichtig ist - und wir hoffen auf ein tolles Wochenende, um den Sieg nach Hause zu bringen". Verstappen weiter: "Wir behandeln dies wie ein echtes, live stattfindendes Rennen. Wir nehmen die Feinabstimmung des Autos vor und testen es unter den heißesten und kältesten Bedingungen, bei Regen und Trockenheit und bei Tag und Nacht. Dahinter stecken wochenlange Vorbereitungen, und das ist vielen Leuten nicht bewusst."

Doch technische Pannen machten Verstappen und auch anderen Fahrern das Leben schwer. Nach einem Verbindungsabbruch (andere Teilnehmer bekamen in solchen Fällen verlorene Runden zurück) verließ er das Rennen und ließ sich durch Erklärungen einer angeblichen DDoS-Attacke nicht besänftigen: "Ehrlich gesagt, das ist ein Witz. Das kann man nicht als Veranstaltung bezeichnen. Es ist eine Clown-Show."

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