Formel 1 und Nascar: Auch Fahrer sind im Home-Office - an der Konsole
Die erste große Maßnahme zur Begrenzung der Corona-Pandemie war die Absage zahlreicher Sportveranstaltungen. Während die meisten Fans nun auf dem Trockenen sitzen, können Rennsport-Begeisterte in gewisser Weise sogar von der Situation profitieren.
Zuletzt sollte beispielsweise ein Nascar-Rennen in Atlanta stattfinden, das aber abgesagt wurde. Kurzerhand verständigten sich einige Beteiligte am Rennsport-Geschäft darauf, dann eben auf iRacing zurückzugreifen und dort auf der virtuellen Version des Atlanta Motor Speedway an den Start zu gehen. Der Anbieter des Games musste natürlich nicht lange überzeugt werden, berichtete das US-Magazin The Verge. Und auch Podium eSports, einer der größten Produzenten von Live-Übertragungen aus dem Rennspiele-Bereich, war direkt mit dabei.
Aus der anfänglichen kleinen Idee wurde so ziemlich schnell ein Event mit der Bezeichnung "The Replacements 100", wobei die 100 für die Zahl der zu fahrenden Runden stehen soll. Als Fahrer sind hier auch diverse Piloten bei, die eigentlich in die echten Autos gestiegen wären, um auf der Rennstrecke in Atlanta gegeneinander anzutreten. Für die Nascar-Fans war das Rennen selbst eine begeisternde Sache - immerhin konnten sie zusehen, wie ihre Idole mit ganz anderen Problemen tun bekamen als üblich. Ein Fahrer landete beispielsweise an einer Wand, weil sein Rechner plötzlich ein Windows-Update durchführen wollte.
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Inzwischen werden die entsprechenden virtuellen Ersatz-Rennen in größerem Stil organisiert. Vorgestern konnte sich beispielsweise Lando Norris, der aktuell eigentlich seine erste Formel 1-Saison für McLaren fährt, sich in einer digitalen Variante des Australian Grand Prix gegen mehrere seiner Kollegen und einige YouTuber durchsetzen. In der nächsten Zeit sind noch weitaus mehr solcher Veranstaltungen zu erwarten, denn es stellte sich heraus, dass durchaus sehr viele Fahrer und sonstige Beteiligte in ihrer Freizeit selbst gern am Rechner oder der Spielkonsole auf Rennspiele zurückgreifen.
Aus der anfänglichen kleinen Idee wurde so ziemlich schnell ein Event mit der Bezeichnung "The Replacements 100", wobei die 100 für die Zahl der zu fahrenden Runden stehen soll. Als Fahrer sind hier auch diverse Piloten bei, die eigentlich in die echten Autos gestiegen wären, um auf der Rennstrecke in Atlanta gegeneinander anzutreten. Für die Nascar-Fans war das Rennen selbst eine begeisternde Sache - immerhin konnten sie zusehen, wie ihre Idole mit ganz anderen Problemen tun bekamen als üblich. Ein Fahrer landete beispielsweise an einer Wand, weil sein Rechner plötzlich ein Windows-Update durchführen wollte.
Mehr wird kommen
Trotz einer sehr kurzen Vorbereitungszeit fand der Live-Stream des Events zehntausende Zuschauer. Und es blieb kein einmaliges Event. Mit The Race wurde kurzerhand auch ein vergleichbares Event von Leuten aus dem Formel 1-Umfeld organisiert. Diese mussten immerhin auch damit leben, dass das bereits angesetzte Rennen in Australien ausfiel.Inzwischen werden die entsprechenden virtuellen Ersatz-Rennen in größerem Stil organisiert. Vorgestern konnte sich beispielsweise Lando Norris, der aktuell eigentlich seine erste Formel 1-Saison für McLaren fährt, sich in einer digitalen Variante des Australian Grand Prix gegen mehrere seiner Kollegen und einige YouTuber durchsetzen. In der nächsten Zeit sind noch weitaus mehr solcher Veranstaltungen zu erwarten, denn es stellte sich heraus, dass durchaus sehr viele Fahrer und sonstige Beteiligte in ihrer Freizeit selbst gern am Rechner oder der Spielkonsole auf Rennspiele zurückgreifen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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