Dazn erhöht schon wieder die Preise - unverschämt per "Hintertür"
Dazn hat im Vorjahr seine Preise im Wesentlichen verdoppelt, das brachte dem Sport-Streaming-Dienst viel Kritik ein. Doch offenbar reicht das immer noch nicht, um die immer teureren Rechte zu bezahlen, denn nun müssen die meisten Kunden noch tiefer in die Taschen greifen.
Die im Vorjahr zunächst für neue Abonnenten und später auch für Bestandskunden durchgeführte Preiserhöhung ist bis heute ein Thema. Denn der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sucht aktuell Betroffene und will mit diesen eine Sammelklage gegen das Medienunternehmen einreichen. Denn der vzbv hält die für die Preiserhöhung zugrundeliegende AGB-Klausel für nicht rechtens und will, dass Bestandskunden ihr Geld zurückbekommen.
Dazn selbst ist davon sicherlich nicht beeindruckt, denn bereits ein Jahr nach den Ankündigungen der Verdopplung der Abopreise hat das Unternehmen die nächste Erhöhung bekannt gegeben. Dieses gilt wieder nur für Neukunden, allerdings kommen solche Änderungen früher oder später auch bei bisherigen Abonnenten an.
Der Streaming-Dienst verkauft die neue Maßnahme als Mehrauswahl bzw. als günstige Einsteigeroption: Denn statt zwei Paketen (Monats- und Jahresabo) gibt es nun drei, neu ist u. a. Dazn World. Das kostet zwar nur zehn Euro im Monat, bietet aber nur eine Handvoll an Sportarten (Darts, Wrestling, Handball, FA Cup-Fußball) und zudem sind die Übertragungen in den seltensten Fällen live.
Mogelpackung: Dazn zeigt hier Ab-Preise, denn das sind in Wirklichkeit jene für Jahresabos
Auf den ersten Blick hat sich also nichts getan, im Vergleich zum bisherigen Monatsabo ist es sogar etwas günstiger geworden, sich Bundesliga und Co. anzusehen. Aber das ist durchaus gemogelt: Denn klickt man das Standard-Paket erst einmal an, bekommt man zu sehen, dass man 24,99 Euro nur dann erhält, wenn man sich zwölf Monate lang bindet - monatliche Kündigung bekommt man für 29,99 Euro, also dem aktuellen Bestandskunden-Preis (bei weniger Inhalten).
Wer Dazn in vollem Umfang - also wie bisher - inklusive monatlicher Kündigung nutzen möchte, der muss 39,99 Euro an den Dienst überweisen. Denn die 29,99 Euro gibt es nur bei Jahresbindung (bisher waren es im Jahresabo im Schnitt 22,92 Euro pro Monat). Das Standard-Abo hat auch noch eine weitere Einschränkung, die neu ist, denn hier darf künftig nur ein Gerät gleichzeitig streamen - bisher waren es standardmäßig zwei.
Siehe auch:
Dazn selbst ist davon sicherlich nicht beeindruckt, denn bereits ein Jahr nach den Ankündigungen der Verdopplung der Abopreise hat das Unternehmen die nächste Erhöhung bekannt gegeben. Dieses gilt wieder nur für Neukunden, allerdings kommen solche Änderungen früher oder später auch bei bisherigen Abonnenten an.
Der Streaming-Dienst verkauft die neue Maßnahme als Mehrauswahl bzw. als günstige Einsteigeroption: Denn statt zwei Paketen (Monats- und Jahresabo) gibt es nun drei, neu ist u. a. Dazn World. Das kostet zwar nur zehn Euro im Monat, bietet aber nur eine Handvoll an Sportarten (Darts, Wrestling, Handball, FA Cup-Fußball) und zudem sind die Übertragungen in den seltensten Fällen live.
Mogelpackung: Dazn zeigt hier Ab-Preise, denn das sind in Wirklichkeit jene für Jahresabos
De facto wird Dazn um zehn Euro teurer
Dazn Standard bietet hingegen Bundesliga, Champions League und andere Fußball-Ligen sowie US-Sportarten wie NFL und NBA. Das volle Paket heißt schließlich Unlimited und vereint in sich World und Standard. Auf seiner Webseite bewirbt Dazn das World-Paket mit 24,99 Euro und Unlimited mit 29,99 Euro.Auf den ersten Blick hat sich also nichts getan, im Vergleich zum bisherigen Monatsabo ist es sogar etwas günstiger geworden, sich Bundesliga und Co. anzusehen. Aber das ist durchaus gemogelt: Denn klickt man das Standard-Paket erst einmal an, bekommt man zu sehen, dass man 24,99 Euro nur dann erhält, wenn man sich zwölf Monate lang bindet - monatliche Kündigung bekommt man für 29,99 Euro, also dem aktuellen Bestandskunden-Preis (bei weniger Inhalten).
Wer Dazn in vollem Umfang - also wie bisher - inklusive monatlicher Kündigung nutzen möchte, der muss 39,99 Euro an den Dienst überweisen. Denn die 29,99 Euro gibt es nur bei Jahresbindung (bisher waren es im Jahresabo im Schnitt 22,92 Euro pro Monat). Das Standard-Abo hat auch noch eine weitere Einschränkung, die neu ist, denn hier darf künftig nur ein Gerät gleichzeitig streamen - bisher waren es standardmäßig zwei.
Siehe auch:
- Dazn-Preiserhöhung: Verbraucherschützer bereiten Sammelklage vor
- Sky und DAZN bündeln ihre Bundesliga-Abos - Nur Augenwischerei?
- Dazn: Preiserhöhung trifft bald Bestandskunden mit voller Wucht
- Statt 720p-Steinzeit: DAZN will Fußball "bald" in Full-HD übertragen
- Dazn geht mit Passwort-Resets aggressiv gegen Account-Sharing vor
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DietPi 10.5: das sprichwörtliche Leichtgewicht
d-hubs - Gestern 13:39 Uhr -
Netzwerkproblem 25H2 und jetzt auch mit 24H2
Airboss - Gestern 04:45 Uhr -
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Vorgestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - 15.06. 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - 15.06. 10:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen