Dazn-Preiserhöhung: Verbraucherschützer bereiten Sammelklage vor
Anfang des Vorjahres hat das Sport-Streaming-Portal Dazn die meisten seiner Abonnenten schockiert und wohl auch viele verloren, denn man hat auch für Bestandskunden im Sommer 2022 die Preise für das Abo gleich verdoppelt. Die Verbraucherschützer planen dagegen vorzugehen.
Und um letztere geht es nun dem Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv). Denn der vzbv schreibt aktuell auf seiner Webseite, dass man die zugrundeliegende AGB-Klausel für intransparent und die Preiserhöhung für Bestandskunden deshalb für rechtswidrig hält (via Caschy). Infografik Alle Spiele, alle Tore: Teures Fußball-Fanleben durch Pay-TV-Abos
Hierzu heißt es: "Für eine Musterklage benötigen wir gut dokumentierte Fälle. Legen Sie am besten Ihre Unterlagen (Vertragsbestätigung, Preiserhöhungsmitteilungen, u. ä.) schon bereit. Wir behandeln Ihre Daten vertraulich." Dabei fragt der vzbv beispielsweise, wann und wie man davon erfahren hat, wie man auf die Preiserhöhung reagiert und ob man ein zusätzliches bzw. neues Angebot von Dazn erhalten hat.
Siehe auch:
Abo-Preise wurden von Dazn verdoppelt
Die Ankündigung von Dazn erfolgte vor rund einem Jahr, am 1. August 2022 war es dann tatsächlich auch für alle bisherigen Abo-Bezieher soweit: Denn die Preise stiegen von 14,99 auf 29,99 Euro pro Monat, wer sich für ein Jahr bindet, bezahlt seither 274,99 statt 149,99 Euro. Das hatte seinerzeit viele Proteste zur Folge, zunächst mussten allerdings nur Neukunden die neuen Preise schlucken, einige Monate später traf die Preiserhöhung aber auch Bestandskunden mit voller Wucht.Und um letztere geht es nun dem Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv). Denn der vzbv schreibt aktuell auf seiner Webseite, dass man die zugrundeliegende AGB-Klausel für intransparent und die Preiserhöhung für Bestandskunden deshalb für rechtswidrig hält (via Caschy). Infografik Alle Spiele, alle Tore: Teures Fußball-Fanleben durch Pay-TV-Abos
Zu viel gezahlt?
Mit einer Sammelklage möchten die Verbraucherschützer die zu viel gezahlten Gebühren vom Anbieter für Betroffene zurückholen und suchen Dazn-Kunden, die von der Preiserhöhung während eines laufenden Vertrags betroffen waren und sind. Wer sich angesprochen fühlt, kann auf einer Webseite des vzbv eine Umfrage durchführen.Hierzu heißt es: "Für eine Musterklage benötigen wir gut dokumentierte Fälle. Legen Sie am besten Ihre Unterlagen (Vertragsbestätigung, Preiserhöhungsmitteilungen, u. ä.) schon bereit. Wir behandeln Ihre Daten vertraulich." Dabei fragt der vzbv beispielsweise, wann und wie man davon erfahren hat, wie man auf die Preiserhöhung reagiert und ob man ein zusätzliches bzw. neues Angebot von Dazn erhalten hat.
Siehe auch:
- Sky und DAZN bündeln ihre Bundesliga-Abos - Nur Augenwischerei?
- Dazn: Preiserhöhung trifft bald Bestandskunden mit voller Wucht
- Statt 720p-Steinzeit: DAZN will Fußball "bald" in Full-HD übertragen
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