Star Wars: Dark Forces - Fans erstellen Remaster des Kult-Shooters

Der Name Star Wars: Dark Forces hat für viele Fans einen besonderen Klang: Denn das Spiel von 1995 verband das damals noch junge First-Person-Shooter-Genre mit Star Wars. Der Titel steht bis heute hoch im Kurs und hat nun eine überarbeitete Engine erhalten.
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Doom trifft Star Wars: Das ist zweifellos das Motto von Dark Forces und das Spiel ist bis heute für viele das denkwürdigste, das LucasArts jemals für Star Wars entwickelt hat. Das liegt auch daran, dass Story und Stimmung düster waren und zusammen mit der Shooter-Mechanik ein (für die damalige Zeit) sehr erwachsenes Spielerlebnis boten.

Mehr als ein Doom-Klon

Dark Forces wurde gerne als Doom-Klon bezeichnet, doch das stimmt nur bedingt. Denn der Star Wars-Shooter brachte dank einer selbst entwickelten Engine namens Jedi zahlreiche Neuerungen mit sich, die Doom nicht zu bieten hatte, allen voran die Möglichkeit nach oben und unten schauen zu können sowie ein Level-Design, das mit mehreren Ebenen arbeitete.

The Force Engine Version 1.0: Trailer zum Dark Forces-Fan-Remaster

27 Jahre nach der Veröffentlichung des Spiels kann man die Grafik aber nicht mehr als zeitgemäß bezeichnen und das wollten die Hobby-Entwickler mit den Nicknames luciusDXL, winterhear und gilmorem560 ändern. Sie arbeiteten mehrere Jahre lang an ihrer Force Engine, das ist eine per Reverse Engineering erstellte Open-Source-Engine für Dark Forces.

Moderne Features dank Force Engine 1.0

Nach jahrelanger Arbeit hat das Fan-Trio nun Version 1.0 des Spiels veröffentlicht und die neue Engine ermöglicht es, Dark Forces in wesentlich zeitgemäßerer Optik bzw. Technik zu spielen (via Kotaku). Dazu zählen vor allem eine höhere Auflösung und Quality of Life-Verbesserungen wie Autorun und Mouselook. Unter der Haube wird der veraltete Software-Renderer durch ein moderneres GPU-Rendering ersetzt, dazu kommt ein neuer Mod-Loader, der frühere und auch künftige Fan-Modifikationen unterstützt.

Die Force Engine 1.0 ist kostenlos zu haben, man benötigt aber dennoch eine lizenzierte Version des Spiels, diese ist via Steam oder GOG zu bekommen - auf der letztgenannten Plattform kostet das Spiel aktuell weniger als zwei Euro.

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