Tesla: Versagen, selbstfahrende Autos zu bauen, ist "kein Betrug"
Seit Jahren verspricht Elon Musk den Kunden, dass selbstfahrende Teslas unmittelbar bevorstehen. Doch in der Praxis ist das noch nicht angekommen, denn das "Full Self-Driving" ist in der aktuellen Beta nicht in der Lage, vollständig autonom zu fahren. Laut Tesla ist das aber kein Betrug.
Es gibt auf YouTube ein mittlerweile auf privat gestelltes Video, in dem all die Versprechen von Elon Musk zusammengeschnitten sind, die er zum Thema selbstfahrende Autos abgegeben hat. Und das sind eine ganze Menge, denn der Tesla-Chef sagt seit vielen Jahren mindestens einmal jährlich, dass vollständige Autonomie vor der Tür stehe.
Die Realität sieht anders aus, denn selbst die aktuelle Full Self-Driving Beta (FSD) ist eher ein großangelegter offener Test, denn eine Option für den Alltag. Und das ärgert nicht nur so manchen Tesla-Fahrer, sondern hat auch dazu geführt, dass der Elektroautobauer vor einer Weile wegen falscher Versprechen verklagt worden ist. Denn um FSD nutzen zu können, müssen Interessenten 15.000 Dollar an Tesla überweisen und das ist freilich nicht wenig Geld.
Dazu haben sich nun Teslas Anwälte geäußert und ihre Argumentation ist durchaus bemerkenswert (via CNN). Demnach sei ein Scheitern der Ziele bzw. Versprechen zwar bedauerlich, aber keine absichtliche Kundentäuschung: "Das bloße Scheitern bei der Verwirklichung eines langfristigen, ehrgeizigen Ziels ist kein Betrug", so die Rechtsvertreter von Tesla. Sie fordern die Zurückweisung der Klage.
Die Formulierung "langfristiges, ehrgeiziges Ziel" ist die bisher vorsichtigste, die man aus dem Umfeld von Tesla gehört hat. Die Klage dürfte es nicht nur deshalb schwer haben. Denn die Kläger müssten beweisen, dass Tesla seine Kunden wissentlich hinters Licht geführt hat und wusste, dass man echtes FSD nicht abliefern kann - und das dürfte schwierig sein.
Siehe auch:
Die Realität sieht anders aus, denn selbst die aktuelle Full Self-Driving Beta (FSD) ist eher ein großangelegter offener Test, denn eine Option für den Alltag. Und das ärgert nicht nur so manchen Tesla-Fahrer, sondern hat auch dazu geführt, dass der Elektroautobauer vor einer Weile wegen falscher Versprechen verklagt worden ist. Denn um FSD nutzen zu können, müssen Interessenten 15.000 Dollar an Tesla überweisen und das ist freilich nicht wenig Geld.
Vorwurf: Irreführung durch Tesla
Dazu wurde vor einigen Wochen eine Sammelklage auf den Weg gebracht, ein Kunde hat "Irreführung der Öffentlichkeit in Bezug auf die Autopilot-, Enhanced Autopilot- und Full Self-Driving (FSD)-Technologie" angeprangert.Dazu haben sich nun Teslas Anwälte geäußert und ihre Argumentation ist durchaus bemerkenswert (via CNN). Demnach sei ein Scheitern der Ziele bzw. Versprechen zwar bedauerlich, aber keine absichtliche Kundentäuschung: "Das bloße Scheitern bei der Verwirklichung eines langfristigen, ehrgeizigen Ziels ist kein Betrug", so die Rechtsvertreter von Tesla. Sie fordern die Zurückweisung der Klage.
Die Formulierung "langfristiges, ehrgeiziges Ziel" ist die bisher vorsichtigste, die man aus dem Umfeld von Tesla gehört hat. Die Klage dürfte es nicht nur deshalb schwer haben. Denn die Kläger müssten beweisen, dass Tesla seine Kunden wissentlich hinters Licht geführt hat und wusste, dass man echtes FSD nicht abliefern kann - und das dürfte schwierig sein.
Siehe auch:
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