Aktivisten "bekämpfen" Robotertaxis in San Francisco mit Pylonen
Die "Hauptstadt" des Silicon Valley ist das zentrale Experimentierfeld für autonomes Fahren, gleich mehrere Unternehmen testen auf den Straßen von San Francisco ihre selbstfahrenden Autos. Doch nicht alle Einwohner finden das gut - und machen Robotertaxis das Leben schwer.
Viele sehen in autonomen Autos die Zukunft und entsprechend intensiv bereiten sich Unternehmen wie Tesla, Google und noch einige mehr darauf vor. In San Francisco sind solche Fahrzeuge längst Alltag, denn die meisten Unternehmen testen ihre Lösungen in der Großstadt vor ihrer Haustür.
Einwohner, die von selbstfahrenden Autos genervt sind, weil diese immer wieder versagen und den Verkehr blockieren, werden aufgerufen, das nachzumachen. Ein zur "Week of Cone" ("Woche der Pylone") gehörendes Konto erklärt die Hintergründe der Proteste: "Diese Unternehmen versprechen, dass ihre Autos den Verkehr und Kollisionen reduzieren, aber stattdessen blockieren sie Busse, Rettungsfahrzeuge und den Alltagsverkehr."
Das Platzieren einer Pylone auf der Motorhaube setzt die jeweiligen Fahrzeuge damit außer Betrieb, da die Software mit diesem "Hindernis" nichts anzufangen weiß und die Fahrt verweigert.
Siehe auch:
Protest und Streich in einem
Eine Gruppe von Aktivisten namens ConeSF, die für sicherere Straßen kämpft, hat nun die Fahrzeuge der Google/Alphabet-Tochter Waymo sowie des zu General Motors gehörenden Cruise ins Visier genommen - und stört deren Betrieb mit einer simplen, aber effektiven Methode. Denn wie TechCrunch berichtet, platzieren die Mitglieder dieser lose organisierten Vereinigung Verkehrspylonen auf den Motorhauben von autonomen Fahrzeugen, das Ganze ist eine Mischung aus Protest und Prank, also Streich.Einwohner, die von selbstfahrenden Autos genervt sind, weil diese immer wieder versagen und den Verkehr blockieren, werden aufgerufen, das nachzumachen. Ein zur "Week of Cone" ("Woche der Pylone") gehörendes Konto erklärt die Hintergründe der Proteste: "Diese Unternehmen versprechen, dass ihre Autos den Verkehr und Kollisionen reduzieren, aber stattdessen blockieren sie Busse, Rettungsfahrzeuge und den Alltagsverkehr."
Das Platzieren einer Pylone auf der Motorhaube setzt die jeweiligen Fahrzeuge damit außer Betrieb, da die Software mit diesem "Hindernis" nichts anzufangen weiß und die Fahrt verweigert.
Waymo: "Vandalismus"
Waymo bezeichnete diese Form das "Hackens" hingegen als Vandalismus. "Dieses Verständnis der Funktionsweise von AVs ist nicht nur falsch, es ist auch Vandalismus und ermutigt zu unsicherem und respektlosem Verhalten auf unseren Straßen", so das Unternehmen in einem Statement. "Wir werden die Strafverfolgungsbehörden über jede unerwünschte oder unsichere Störung unserer Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen informieren." Ob man das tatsächlich als Vandalismus bezeichnen kann, darf allerdings bezweifelt werden.
Zusammenfassung
- Unternehmen testen autonome Autos in San Francisco: Tesla, Google, GM und mehr
- Aktivisten platzieren Verkehrspylonen auf Motorhauben als Protest
- Ziel: Unternehmen müssen sicherere Straßen gewährleisten
- Mit Pylonen werden Autos außer Betrieb gesetzt, Software kann nicht damit umgehen
- Waymo bezeichnet Aktion als Vandalismus, aber ist es das wirklich?
Siehe auch:
- Tesla: 100 GB Daten zu Unfällen & Fehlern beim Selbstfahren geleakt
- Selbstfahrende Autos bleiben im Nebel stehen, lösen Verkehrschaos aus
- Tesla-Software-Chef gibt vor Gericht zu: Selbstfahr-Video war ein Fake
- Tesla: Versagen, selbstfahrende Autos zu bauen, ist "kein Betrug"
- Schwerer Schlag: KI- und Selbstfahr-Chef Karpathy verlässt Tesla
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