Fake Windows Defender-Warnung:
Warnung vor neuer Betrugsmasche
Der Windows Defender von Microsoft soll eigentlich Nutzer vor Gefahren im Internet warnen, doch jetzt wird er indirekt selbst zu einer Gefahr: Betrüger fischen im Internet mit angeblichen Defender-Warnhinweisen nach Opfern und stehlen Daten.
Das meldet das Online-Portal Watchlist Internet aus Österreich. Die Betrugsmasche taucht im gesamten deutschsprachigen Raum derzeit vermehrt auf. Cyberkriminelle haben sich demnach nun daran gemacht, die Warnhinweise von Microsoft Defender nachzuahmen und auf diversen Webseiten über Pop-up-Fenster anzuzeigen.
Bei dem Nutzer entsteht dadurch der Anschein, dass sie eine Warnung von ihrem Windows-PC erhalten, daher fallen viele unbedarfte Internetnutzer auf diese Falle herein. In dem Pop-up-Fenster tauchen Hinweise auf wie "Bedrohung erkannt: Trojanische Spyware".
"Im Pop-up steht, dass Ihr PC gesperrt wurde und Sie den Windows-Support anrufen sollen. Die Telefonnummer finden Sie direkt in der Meldung. Rufen Sie diese Nummer keinesfalls an. Diese Warnung ist Fake, Kriminelle stehlen Ihnen Geld und Daten!", erklärt Watchlist die Betrugsmasche.
Keinesfalls sollte man eingeblendete Rufnummern anwählen. Microsoft würde dazu nicht auffordern.
Siehe auch:
Bei dem Nutzer entsteht dadurch der Anschein, dass sie eine Warnung von ihrem Windows-PC erhalten, daher fallen viele unbedarfte Internetnutzer auf diese Falle herein. In dem Pop-up-Fenster tauchen Hinweise auf wie "Bedrohung erkannt: Trojanische Spyware".
"Im Pop-up steht, dass Ihr PC gesperrt wurde und Sie den Windows-Support anrufen sollen. Die Telefonnummer finden Sie direkt in der Meldung. Rufen Sie diese Nummer keinesfalls an. Diese Warnung ist Fake, Kriminelle stehlen Ihnen Geld und Daten!", erklärt Watchlist die Betrugsmasche.
Keine echten Defender-Warnungen
Ähnliche Betrugsversuche gab es schon, doch nun haben sich die Meldungen solcher Pop-up-Fenster gehäuft. Die eingeblendeten Fenster sind nicht mit dem Microsoft Defender verknüpft und stellen keine Warnung für das Windows-System dar. Experten vermuten, dass die Verbreitung vor allem über unseriöse Webseiten läuft und das die Hinterleute auch Werbung mit den Meldungen schalten. Wer eine vermeintliche Defender-Warnung erhält, kann zunächst einmal selbst auf seinem PC prüfen, ob Windows eine Gefahr erkannt hat.Keinesfalls sollte man eingeblendete Rufnummern anwählen. Microsoft würde dazu nicht auffordern.
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