Tesla will in Grünheide selbst Grundwasserbohrungen vornehmen
Der Autokonzern Tesla will jetzt selbst mit Grundwasserbohrungen rund um sein Werk im brandenburgischen Grünheide beginnen. Allerdings gehe es dabei nicht darum, für den eigenen Bedarf zu fördern, beeilte man sich schnell zu ergänzen.
Seit der Entscheidung Teslas für den Standort ist die Wasserversorgung ein brisantes Diskussionsthema. Zwar gehört Tesla bei Weitem nicht zu den größten Verbrauchern in der Region, doch kommt man eben zusätzlich zu den anderen hinzu - und das in einer der Gegenden Deutschlands, die ohnehin zu den trockeneren Landstrichen gehört. Der zuständige Versorger hatte es schon nicht leicht, ausreichende Mengen bereitzustellen.
Wenn nun allerdings noch Erweiterungen zum bestehenden Werk kommen, könnte es kompliziert werden. Tesla will daher selbst einen Beitrag leisten, erklärte das Unternehmen laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Denn der überwiegende Teil des Datenbestandes zur geologischen Grundlage des Grundwasserbestandes stamme noch aus den 1970er-Jahren.
Entsprechend erfolgen die Bohrungen auch in Abstimmung mit dem zuständigen Wasserverband. Tesla habe lediglich Hydrogeologen hinzugezogen, die die Fachleute der Region hier mit ihrer Expertise unterstützen sollen. Die Kosten des Untersuchungsprojekts sollen sich im siebenstelligen Bereich bewegen und werden vollständig von Tesla getragen. Kritiker sehen darin aber nur einen weiteren Versuch, letztlich irgendeinen Weg zu finden, doch noch mehr Wasser für das Werk in Anspruch nehmen zu können.
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Wenn nun allerdings noch Erweiterungen zum bestehenden Werk kommen, könnte es kompliziert werden. Tesla will daher selbst einen Beitrag leisten, erklärte das Unternehmen laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Denn der überwiegende Teil des Datenbestandes zur geologischen Grundlage des Grundwasserbestandes stamme noch aus den 1970er-Jahren.
Kosten trägt Tesla
Entgegen anderslautenden Berichten wolle man also keineswegs Bohrungen durchführen, um das Werk selbst mit Wasser zu versorgen - das wäre rechtlich überhaupt nicht zulässig. Vielmehr sollen die bei Probebohrungen rund um das Tesla-Werk gesammelten Daten den Kommunen und Wasserverbänden der Region zur Verfügung gestellt werden, um zukünftig wasserwirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können, die besser zur realen Situation passen.Entsprechend erfolgen die Bohrungen auch in Abstimmung mit dem zuständigen Wasserverband. Tesla habe lediglich Hydrogeologen hinzugezogen, die die Fachleute der Region hier mit ihrer Expertise unterstützen sollen. Die Kosten des Untersuchungsprojekts sollen sich im siebenstelligen Bereich bewegen und werden vollständig von Tesla getragen. Kritiker sehen darin aber nur einen weiteren Versuch, letztlich irgendeinen Weg zu finden, doch noch mehr Wasser für das Werk in Anspruch nehmen zu können.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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