EU will nächste Woche eine europäische Starlink-Alternative beschließen
Ein wichtiges Standbein von Elon Musks Weltraumunternehmen SpaceX ist Starlink. Das Sat-Internet ist auch vielerorts regulär verfügbar und erweist sich auch in Kriegsgebieten wie der Ukraine als essenziell. Doch das ist nicht ohne Probleme, weshalb die EU eine Alternative plant.
Ein Beispiel hierfür ist der russische Angriff auf die Ukraine: Am Anfang des Krieges stellte sich auch Elon Musk auf die Seite des kleineren Landes und versprach bzw. lieferte - das Ganze war aber auch teilweise durch die US-Regierung finanziert - der Ukraine Starlink-Zugänge. Diese erweisen sich auch als essenziell für die Kriegsbemühungen. Doch zuletzt zeigte sich auch, dass Starlink in der Ukraine von den politischen Launen des 51-Jährigen abhängig ist. Denn Musk präsentierte seinen "Friedensplan" und drehte Starlink in einigen Gebieten zurück oder sogar ganz ab.
Allerdings hat dieser Schritt ursprünglich nichts mit dem russischen Angriff auf die Ukraine zu tun. Denn der Aufbau eines europäischen Internet-Satelliten-Systems wurde bereits im Februar von Thierry Breton, dem EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, auf den Weg gebracht.
Russland spielt aktuell eine große Rolle, aber auch China. Denn die asiatische Großmacht drängt vielerorts auf die Märkte, vor allem in Afrika. Ein satellitengestütztes Netzwerk stellt auch eine gute Versicherung dar, wenn terrestrische Lösungen etwa in Katastrophenfällen ausfallen.
Dass ein Starlink-Konkurrent sinnvoll ist, bezweifelt kaum jemand. Problematisch ist aber die Finanzierung, denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind solche Investitionen schwer zu verkaufen. Das vorgeschlagene System könnte jedenfalls zum Bau und Start von bis zu 170 Satelliten in niedriger Umlaufbahn zwischen 2025 und 2027 führen.
Siehe auch:
170 EU-Satelliten geplant
Das ist sicherlich auch ein Mitgrund, warum die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten gerne eine öffentliche Starlink-Alternative hätten und auch aufbauen wollen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wollen EU-Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament nächste Woche ein Satelliten-System auf den Weg bringen und die dafür benötigten sechs Milliarden Euro bereitstellen bzw. beschließen. Von Sputnik bis Starlink: Der Erdorbit wird immer voller
Allerdings hat dieser Schritt ursprünglich nichts mit dem russischen Angriff auf die Ukraine zu tun. Denn der Aufbau eines europäischen Internet-Satelliten-Systems wurde bereits im Februar von Thierry Breton, dem EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, auf den Weg gebracht.
Russland spielt aktuell eine große Rolle, aber auch China. Denn die asiatische Großmacht drängt vielerorts auf die Märkte, vor allem in Afrika. Ein satellitengestütztes Netzwerk stellt auch eine gute Versicherung dar, wenn terrestrische Lösungen etwa in Katastrophenfällen ausfallen.
Dass ein Starlink-Konkurrent sinnvoll ist, bezweifelt kaum jemand. Problematisch ist aber die Finanzierung, denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind solche Investitionen schwer zu verkaufen. Das vorgeschlagene System könnte jedenfalls zum Bau und Start von bis zu 170 Satelliten in niedriger Umlaufbahn zwischen 2025 und 2027 führen.
Siehe auch:
- Starlink: Musks Sat-Internet bald mit Datenlimit & weniger Bandbreite
- Ukraine verliert wegen Finanzierungsstreit 1300 Starlink-Terminals
- Starlink Aviation: Schnelles Internet in Flugzeugen kommt jetzt auch
- Starlink für die Ukraine: Musks SpaceX will Pentagon zahlen lassen
- Zufall? Starlink funktioniert bei der Offensive der Ukraine nicht richtig
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue iPad-Pro-Modelle 2027: Apple setzt auf KI-Chips und Performance
- Microsoft Edge: Login mit einem Google-Konto gestartet
- Hawking-Strahlung nachgewiesen: Physiker messen Effekt im Labor
- Schwerer IT-Ausfall: Bayerische Justiz stundenlang lahmgelegt
- Mecklenburg-Vorpommern streicht jetzt erste Microsoft-Cloud-Dienste
- Insider-Verdacht überschattet Milliarden-Deal für deutschen IT-Konzern
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen