DirectStorage: Microsofts Spiele-Booster jetzt noch dreimal schneller
Microsoft hat die verbesserte Version seiner DirectStorage-Technologie jetzt verfügbar gemacht. Mit dieser wird die Dekomprimierung von Grafik-Daten in Spielen direkt in die GPU geschoben und dadurch entscheidend beschleunigt.
Die Daten der Gaming-Umgebung lagen bisher komprimiert auf der SSD oder Festplatte, auf der der Nutzer sein Spiel installiert hatte. Von dort wurden sie in den Arbeitsspeicher des Rechners geladen, von der CPU dekomprimiert und anschließend an die Grafikkarte übergeben. Das allerdings war ein relativ aufwendiger und vergleichsweise langsamer Prozess.
In einem ersten Schritt sorgte Microsoft mit seiner DirectStorage-Technologie dafür, dass die Daten direkt vom Festspeicher in den Speicher der Grafikkarte übertragen wurden, wo sie dann doch wieder von der CPU entpackt wurden. Dadurch entfiel allerdings schon ein Arbeitsschritt und die Ladezeit der Gaming-Grafik beschleunigte sich.
Unterstützt wird die GPU-Dekompression nach Angaben der Microsoft-Entwickler auf allen Grafikkarten, deren GPUs DirectX 12 und das Shader Model 6.0 beherrschen. Aktuell ist das neue Feature aber vor allem in Form der entsprechend angepassten API für Spieleentwickler interessant. Normale Nutzer werden erst von der Neuerung profitieren, wenn diese vom jeweiligen Spiel auch unterstützt wird. Das wird erst bei Games der Fall sein, die im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt kommen.
Siehe auch:
In einem ersten Schritt sorgte Microsoft mit seiner DirectStorage-Technologie dafür, dass die Daten direkt vom Festspeicher in den Speicher der Grafikkarte übertragen wurden, wo sie dann doch wieder von der CPU entpackt wurden. Dadurch entfiel allerdings schon ein Arbeitsschritt und die Ladezeit der Gaming-Grafik beschleunigte sich.
Erste Spiele erst 2023
Mit der nun verfügbar gemachten DirectStorage-Version 1.1 erfolgt die Dekomprimierung auch gleich durch die GPU, zu der der Grafikspeicher ja ohnehin gehört. Das hilft nicht nur bei einer effizienteren Verteilung der Ressourcen im System, der Grafikchip kann außerdem Dekompressions-Berechnungen effizienter als die CPU durchführen. Das führt dazu, dass sich die Geschwindigkeit beim Laden der Grafik-Daten der Spiele etwa verdreifacht.Unterstützt wird die GPU-Dekompression nach Angaben der Microsoft-Entwickler auf allen Grafikkarten, deren GPUs DirectX 12 und das Shader Model 6.0 beherrschen. Aktuell ist das neue Feature aber vor allem in Form der entsprechend angepassten API für Spieleentwickler interessant. Normale Nutzer werden erst von der Neuerung profitieren, wenn diese vom jeweiligen Spiel auch unterstützt wird. Das wird erst bei Games der Fall sein, die im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt kommen.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neue Windows 11-Downloads
Beliebte Windows 11-Downloads
Windows 11-Videos
- So wird Windows 11 24H2 auf nicht unterstützter Hardware installiert
- Windows 11 vom USB-Stick installieren: Schnell und einfach erledigt
- Windows 11: So geht das Backup vorinstallierter Treiber beim Neu-PC
- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
- Ayaneo Kun: Vielseitiger Gaming-Handheld mit Windows 11 im Test
Beiträge aus dem Forum
-
server share verbinden per .bat im startup-ordner
rolfclaus - vor 2 Stunden -
Windows 11 herunterfahren mit Alt+F4
Doodle - 19.09. 16:32 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
DON666 - 16.09. 08:41 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - 11.09. 19:38 Uhr -
Problem mit Zugriff auf Microsoft Dienste/ Anwendungen
Mannitwo - 10.09. 17:50 Uhr
Interessante Links
Beliebte Windows 11 FAQ Einträge
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Fehler bei Audio-Decodierung lässt ältere Apps abstürzen
- Sonnensystem: Neue Studie berechnet ein deutlich früheres Ende
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- Nach 78 Jahren: Citroën 2CV vor dem Comeback - Erste Bilder der E-Ente
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen