Microsoft Direct Storage 1.1:
Metacommand-fähige Grafiktreiber starten
Microsoft hat vor Kurzem DirectStorage in der Version 1.1 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die aktualisierte Gaming-Technologie, die Ladezeiten von PC-Spielen deutlich verbessert. Nun startet die ersten Partner mit der Unterstützung der neuen Version.
Das meldet das Online-Magazin Neowin und weist dabei auf die Updates durch Intel, AMD und Nvidia hin. Intel hat jetzt als letzter der drei die Unterstützung für DirectStorage in der Version 1.1 aufgenommen.
Spiele, die DirectStorage 1.1 nutzen, können Dekompressions-Aufgaben vom Prozessor auf die Grafikeinheit verlagern. Das beschleunigt den Vorgang, da GPUs für diese Aufgaben besser geeignet sind. Gleichzeitig wird die CPU dadurch entlastet.
Grafikprozessoren, die DirectStorage allgemein unterstützen, unterstützen also auch die aktualisierte Version. Hersteller wie AMD, Intel und Nvidia können Optimierungen, sogenannte Metacommands, veröffentlichen, um die Funktion auf Geräten zu optimieren, auf denen ihre Grafikkarten laufen. Intel hat diese Woche einen neuen Treiber für seine ARC-GPU-Serie veröffentlicht, der Unterstützung für "optimiertes Microsoft DirectStorage* 1.1 mit GPU-beschleunigter Dekompression für die Entwicklerintegration" bietet.
AMD hat noch keinen öffentlichen Treiber mit Metacommands veröffentlicht; das Unternehmen gab bekannt, dass es "einen Build eines metacommand-fähigen Grafiktreibers" für Partner zur Verfügung gestellt hat. Nvidia veröffentlichte den Treiber 526.98 bereits und damit die offizielle Unterstützung für DirectStorage 1.1.
Siehe auch:
Spiele, die DirectStorage 1.1 nutzen, können Dekompressions-Aufgaben vom Prozessor auf die Grafikeinheit verlagern. Das beschleunigt den Vorgang, da GPUs für diese Aufgaben besser geeignet sind. Gleichzeitig wird die CPU dadurch entlastet.
Hardwareanforderungen für DirectStorage
DirectStorage 1.1 ändert nichts an den mit DirectStorage 1.0 eingeführten Hardwareanforderungen: Das wären vor allem ein schnelles NVMe-Laufwerk und ein Grafikprozessor, der DirectX 12 und Shader Model 6.0 unterstützt.Grafikprozessoren, die DirectStorage allgemein unterstützen, unterstützen also auch die aktualisierte Version. Hersteller wie AMD, Intel und Nvidia können Optimierungen, sogenannte Metacommands, veröffentlichen, um die Funktion auf Geräten zu optimieren, auf denen ihre Grafikkarten laufen. Intel hat diese Woche einen neuen Treiber für seine ARC-GPU-Serie veröffentlicht, der Unterstützung für "optimiertes Microsoft DirectStorage* 1.1 mit GPU-beschleunigter Dekompression für die Entwicklerintegration" bietet.
AMD hat noch keinen öffentlichen Treiber mit Metacommands veröffentlicht; das Unternehmen gab bekannt, dass es "einen Build eines metacommand-fähigen Grafiktreibers" für Partner zur Verfügung gestellt hat. Nvidia veröffentlichte den Treiber 526.98 bereits und damit die offizielle Unterstützung für DirectStorage 1.1.
Weiter warten auf Spiele
Einer der ersten Entwickler, der Unterstützung für DirectStorage ankündigte, war der Entwickler von Forspoken, das im Januar 2023 veröffentlicht wird. Ein weiteres Spiel ist The Witcher 3: Wild Hunt, oder besser gesagt, die Next-Gen-Version des Spiels, die CD Projekt Red am 14. Dezember 2022 veröffentlichen will. Es ist jedoch unklar, ob die PC-Version bei der Veröffentlichung Unterstützung für DirectStorage bieten wird.Siehe auch:
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