Europa verbucht Rekorde bei Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen
Während die öffentliche Debatte noch immer von Erdgas und Kernenergie bestimmt wird, eilt ganz Europa zu immer neuen Rekorden bei der Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen. In der EU kletterte deren Anteil zwischen März und September auf 24 Prozent.
Das sind immerhin 3 Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Binnen der genannten Monate wurden dabei insgesamt 345 Terawattstunden Strom aus Sonne, Wind und Co. erzeugt. Das waren 39 Terawattstunden mehr als im vergangenen Jahr. Das geht aus Zahlen hervor, die von den Think-Tanks Ember und E3G veröffentlicht wurden.
In Deutschland hat man demzufolge eine Stromproduktion von 104 Terawattstunden aus erneuerbaren Quellen erreicht. Das entspricht einem Drittel der gesamten Erzeugung. Über kürzere Zeiträume wurden hierzulande auch schon Werte von um die 50 Prozent geschafft, was auf einen im europäischen Vergleich recht fortgeschrittenen Ausbau zeigt.
Insbesondere in Deutschland musste parallel aber auch die Stromproduktion aus Kohle massiv hochgefahren werden. Das lag vor allem auch daran, dass Frankreich über die europäischen Verbundnetze große Strommengen importieren musste, weil über die Hälfte des großen Kernkraftwerk-Parks über Monate hinweg nicht am Netz war - die Reaktoren konnten entweder aufgrund von Wartungsmängeln oder mangels Kühlwasser nicht arbeiten. Aber auch die gesunkene Produktion der Gaskraftwerke musste teils durch Kohle ausgeglichen werden.
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In Deutschland hat man demzufolge eine Stromproduktion von 104 Terawattstunden aus erneuerbaren Quellen erreicht. Das entspricht einem Drittel der gesamten Erzeugung. Über kürzere Zeiträume wurden hierzulande auch schon Werte von um die 50 Prozent geschafft, was auf einen im europäischen Vergleich recht fortgeschrittenen Ausbau zeigt.
Deutschland gut dabei
Die gestiegene Stromproduktion aus den Erneuerbaren hat es Europa den Berechnungen zufolge ermöglicht, Erdgas im Wert von 11 Milliarden Euro einzusparen. Immerhin 19 EU-Staaten haben binnen der letzten Monate Rekordwerte bei der Stromproduktion aus regenerativen Quellen verzeichnet. "Wind- und Solarenergie helfen den europäischen Bürgern schon jetzt", sagte Chris Rosslowe von Ember gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. "Aber das zukünftige Potenzial ist noch größer."Insbesondere in Deutschland musste parallel aber auch die Stromproduktion aus Kohle massiv hochgefahren werden. Das lag vor allem auch daran, dass Frankreich über die europäischen Verbundnetze große Strommengen importieren musste, weil über die Hälfte des großen Kernkraftwerk-Parks über Monate hinweg nicht am Netz war - die Reaktoren konnten entweder aufgrund von Wartungsmängeln oder mangels Kühlwasser nicht arbeiten. Aber auch die gesunkene Produktion der Gaskraftwerke musste teils durch Kohle ausgeglichen werden.
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