Griechenland: Erstmals über Stunden Versorgung aus 100% Ökostrom
Griechenland kann sich nun wohl als Vorreiter beim Umbau der Energiesysteme einstufen: Erstmals in der Geschichte des Landes wurde der Strombedarf über mehrere Stunden hinweg komplett aus erneuerbaren Quellen abgedeckt.
Am 7. Oktober um 11 Uhr vormittags Ortszeit erreichte die Einspeisung der Grünstrom-Anlagen des Landes eine Rekord-Leistung von 3106 Megawatt. Von da an bis zum Nachmittag genügte der so bereitgestellte Strom, um den kompletten Bedarf des Landes zu decken. Dieser Zustand hielt über fünf Stunden hinweg an. Verbunden war dies aktuell natürlich noch mit einer günstigen Wetterlage mit Sonne und Wind.
Die Daten, auf denen diese Meldung basiert, stammen vom griechischen Übertragungsnetzbetreiber. Wie dieser mitteilte, arbeite man daran, die Infrastruktur weiter auszubauen, sodass der Anteil der regenerativen Energien einen stetig wachsenden Anteil an der Versorgung des Landes hat.
Aktuell sind in ganz Griechenland Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer maximalen Leistung rund 10 Gigawatt in Betrieb. Bis 2030 soll der Wert auf 25 Gigawatt steigen. Marktbeobachter gehen aufgrund der aktuellen Daten und Entwicklungen davon aus, dass dieses Ziel aber schon deutlich früher erreicht wird. Denn die aktuelle Energiekrise treibt die Investitionen in günstige Stromquellen voran. Eines der größten Symbolprojekte ist aktuell ein Solarpark, der in Kozani, Westmazedonien, aufgebaut wird. Die Region war lange für ihre Kohleindustrie bekannt und wird nun Heimat einer 204-Megawatt-Anlage.
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Die Daten, auf denen diese Meldung basiert, stammen vom griechischen Übertragungsnetzbetreiber. Wie dieser mitteilte, arbeite man daran, die Infrastruktur weiter auszubauen, sodass der Anteil der regenerativen Energien einen stetig wachsenden Anteil an der Versorgung des Landes hat.
Ziele in Sicht
Aktuelle Planungen veranschlagen Investitionen in Höhe von 30 Milliarden Euro, die aus dem Staatshaushalt, aus europäischen Fördertöpfen und von privaten Investoren kommen sollen. Mit diesem Kapital will man den Umbau des Stromnetzes so weit voranbringen, dass man 2030 über das gesamte Jahr hinweg einen Anteil von mindestens 70 Prozent Grünstrom am Energiemix bekommt.Aktuell sind in ganz Griechenland Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer maximalen Leistung rund 10 Gigawatt in Betrieb. Bis 2030 soll der Wert auf 25 Gigawatt steigen. Marktbeobachter gehen aufgrund der aktuellen Daten und Entwicklungen davon aus, dass dieses Ziel aber schon deutlich früher erreicht wird. Denn die aktuelle Energiekrise treibt die Investitionen in günstige Stromquellen voran. Eines der größten Symbolprojekte ist aktuell ein Solarpark, der in Kozani, Westmazedonien, aufgebaut wird. Die Region war lange für ihre Kohleindustrie bekannt und wird nun Heimat einer 204-Megawatt-Anlage.
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