Facebook enttarnt große russische Propaganda-Operation in Europa
Die Facebook-Mutter Meta hat eine groß angelegte russische Propaganda-Operation enttarnt. Über 60 Webseiten, die sich als bekannte Nachrichtenorganisationen ausgaben, verbreiteten im Zuge dessen umfangreiche Falschinformationen.
Nach Angaben Metas handelte es sich um den größten Fall dieser Art, der seit der Invasion der Ukraine im Februar aufgedeckt wurde. Ziel waren vor allem Nutzer in Deutschland, aber auch in Frankreich, Italien, der Ukraine und dem Vereinigten Königreich, teilte das Unternehmen mit. Angesichts des Umfangs der Propaganda-Aktion muss eine größere Redaktion hinter dem Projekt gestanden haben beziehungsweise noch stehen.
Auf den Fake-Seiten wurden Artikel veröffentlicht, die der Ukraine und ukrainischen Flüchtlingen verschiedenste Dinge vorwarfen, Russland unterstützten und behaupteten, dass die westlichen Sanktionen gegen Russland nach hinten losgehen würden. Aber auch subtilere Berichte, mit denen vor allem die Angst vor einem Winter ohne Gas und ähnliche Szenarien befeuert wurden, gab es.
Das ist nicht der Spiegel
Links zu den Beiträgen wurden anschließend in Verbindung mit originellen Memes und YouTube-Videos auf diversen Social-Media-Plattformen und auch über die Petitions-Websites Change.org und Avaaz verteilt. Als die Sicherheits-Teams im Meta-Konzern begannen, die enttarnten Webseiten zu blockieren, versuchten die Anbieter schnell auf immer neue Domains auszuweichen. Insofern ist es wahrscheinlich, dass die gesamte Kampagne nach und nach an andere Stellen ausweicht.
Das allerdings ist nicht gerade einfach. Insofern liegt es auch an den Nutzern, ihre Medienkompetenz zu schärfen, um nicht auf Falschinformationen und Stimmungsmache hereinzufallen.
Siehe auch:
Auf den Fake-Seiten wurden Artikel veröffentlicht, die der Ukraine und ukrainischen Flüchtlingen verschiedenste Dinge vorwarfen, Russland unterstützten und behaupteten, dass die westlichen Sanktionen gegen Russland nach hinten losgehen würden. Aber auch subtilere Berichte, mit denen vor allem die Angst vor einem Winter ohne Gas und ähnliche Szenarien befeuert wurden, gab es.
Das ist nicht der Spiegel
Links zu den Beiträgen wurden anschließend in Verbindung mit originellen Memes und YouTube-Videos auf diversen Social-Media-Plattformen und auch über die Petitions-Websites Change.org und Avaaz verteilt. Als die Sicherheits-Teams im Meta-Konzern begannen, die enttarnten Webseiten zu blockieren, versuchten die Anbieter schnell auf immer neue Domains auszuweichen. Insofern ist es wahrscheinlich, dass die gesamte Kampagne nach und nach an andere Stellen ausweicht.
Nutzer müssen aufpassen
Die Propaganda-Redaktion schreibt dabei auf Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Ukrainisch. In einigen Fällen wurde die Verbreitung der Inhalte durch die Facebook-Seiten der russischen Botschaften in Europa und Asien verstärkt. Aber auch die Meta-Mitarbeiter sind in der Sache nicht allein, sondern arbeiten mit verschiedenen externen Organisationen zusammen, um die fortschreitende Verbreitung solcher Inhalte zu unterbinden.Das allerdings ist nicht gerade einfach. Insofern liegt es auch an den Nutzern, ihre Medienkompetenz zu schärfen, um nicht auf Falschinformationen und Stimmungsmache hereinzufallen.
Siehe auch:
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Chang'e-6-Proben von der Mondrückseite widerlegen bekannte Theorien
- Nun auch BMW in der Krise: Was hinter dem massiven Stellenabbau steckt
- Allnet-Flat: Sennheiser Momentum 4 im Telekom-Tarif fast geschenkt
- Xbox auf der gamescom 2026: Microsoft enthüllt großes Spiele-Line-up
- Produktivitäts-Boost: Outlook bekommt praktische Kalender-Neuerung
- Amazon Prime: Lineares TV-Experiment vor dem plötzlichen Aus
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - Gestern 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - Vorgestern 00:27 Uhr -
die FreeCAD Version 1.1.3 ist da
d-hubs - 26.07. 23:19 Uhr -
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - 24.07. 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen