NASA versucht am Montag, die Bahn eines Asteroiden umzulenken
Es ist nicht nur ein beliebtes Thema von Science-Fiction-Filmen und -Romanen, sondern auch eine reale Gefahr: Asteroiden, in deren Bahn die Erde gerät. Doch wie könnte ein potenzieller "Planetenkiller" umgelenkt werden? Das ist die Frage, die sich die NASA nun auch in der Praxis stellt.
Die meisten von uns kennen sicherlich den Blockbuster Armageddon. Darin versuchen Bruce Willis, Ben Affleck und Co. auf einem Asteroiden zu landen, um diesen anzubohren und zu sprengen. So soll erreicht werden, dass der Gesteinsbrocken nicht die Erde vernichtet. Das macht zwar (filmischen) Spaß, ist aber wissenschaftlich von vorne bis hinten Unsinn.
Und dennoch: Die Idee dahinter hat sicherlich einen ernsten Hintergrund. Denn man kann und muss sich die Fragen stellen, was zu tun wäre, wenn tatsächlich einmal ein solcher Asteroid auftaucht, der das Potenzial hat, die Menschheit auszulöschen.
Im Visier des rund 600 Kilogramm schweren DART ist der kleine Asteroid Dimorphos, dieser ist im Orbit des größeren 65803 Didymos. Der Versuch der NASA ist auch relativ simpel: Der Flugkörper wird auf Kollisionskurs gehen und versuchen, den Orbit von Dimorphos um Didymos zu verändern.
Dabei wird man zwar sofort erfahren, ob der Zusammenstoß gelungen ist, bis die Wissenschaftler wissen, ob der Orbit erfolgreich modifiziert wurde, werden hingegen Monate vergehen. Denn die Ablenkung beträgt etwa ein Prozent, bis diese erfasst werden kann, wird es entsprechend dauern.
Um das Ereignis zu dokumentieren, hat DART Anfang des Monats einen Mini-Satelliten namens LICIACube abgetrennt, dieser wird den Einschlag aufzeichnen. Diese Bilder werden aber erst Wochen und Monate nach dem Einschlag zur Erde übertragen. Die NASA und ihre Partner werden am nächsten Montag die Sache dennoch verfolgen und auch der Öffentlichkeit zugänglich machen, allerdings mithilfe von Boden-Observatorien sowie des Hubble-Weltraum-Teleskops.
Siehe auch:
Und dennoch: Die Idee dahinter hat sicherlich einen ernsten Hintergrund. Denn man kann und muss sich die Fragen stellen, was zu tun wäre, wenn tatsächlich einmal ein solcher Asteroid auftaucht, der das Potenzial hat, die Menschheit auszulöschen.
Double Asteroid Redirection Test
Die NASA jedenfalls wird am Montag einen entsprechenden Test durchführen. Denn wie Ars Technica berichtet, wird die US-amerikanische Raumfahragentur am Montag einen Versuch übertragen, den Orbit eines Asteroiden zu modifizieren. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugobjekt namens DART, das ist die Abkürzung für "Double Asteroid Redirection Test".Im Visier des rund 600 Kilogramm schweren DART ist der kleine Asteroid Dimorphos, dieser ist im Orbit des größeren 65803 Didymos. Der Versuch der NASA ist auch relativ simpel: Der Flugkörper wird auf Kollisionskurs gehen und versuchen, den Orbit von Dimorphos um Didymos zu verändern.
Dabei wird man zwar sofort erfahren, ob der Zusammenstoß gelungen ist, bis die Wissenschaftler wissen, ob der Orbit erfolgreich modifiziert wurde, werden hingegen Monate vergehen. Denn die Ablenkung beträgt etwa ein Prozent, bis diese erfasst werden kann, wird es entsprechend dauern.
Um das Ereignis zu dokumentieren, hat DART Anfang des Monats einen Mini-Satelliten namens LICIACube abgetrennt, dieser wird den Einschlag aufzeichnen. Diese Bilder werden aber erst Wochen und Monate nach dem Einschlag zur Erde übertragen. Die NASA und ihre Partner werden am nächsten Montag die Sache dennoch verfolgen und auch der Öffentlichkeit zugänglich machen, allerdings mithilfe von Boden-Observatorien sowie des Hubble-Weltraum-Teleskops.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen