AMD Ryzen 9 7950X: Hat Intel am Ende doch die Nase (leicht) vorn?
In immer kürzeren Abständen sickern weitere Benchmarks der kommenden High-End-Prozessoren AMD Ryzen 9 7950X und Intel Core i9-13900K durch. Aktuelle Resultate zeigen, inwieweit Intels Extreme Performance-Modus dem AMD-Flaggschiff tatsächlich einheizen kann.
Während Experten weiterhin von einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Leistungsträger ausgehen, zeigen sich im chinesischen ChipHell-Forum (via HotHardware) frische Benchmarks-Ergebnisse des Ryzen 9 7950X. Der neue 16-Kerner mit Zen-4-Architektur soll im Multicore-Test des Cinebench R23 durchaus beeindruckende 38.984 Punkte erzielt haben. Damit übertrifft er den Vorgänger Ryzen 9 5950X um 57 Prozent und schlägt zudem den aktuellen Intel Core i9-12900KS um 37 Prozent.
Der oft gut informierte Leaker Greymon55 geht zudem davon aus, dass AMDs Ryzen 9 7950X hier noch nicht seine Bestwerte ausspielt. Grund dafür könnten ein noch unfertiges BIOS (Pre-Release-Firmware) und weiterhin zu optimierende Spannungseinstellungen sein. Schenkt man seinen Prognosen Vertrauen, soll der Zen-4-Chip in Zukunft problemlos die Marke von 40.000 Punkte überschreiten können. Ob ab Werk oder erst nach einer Übertaktung, bleibt offen.
Die durchaus spannenden Single-Core-Benchmarks fehlen. In der Vergangenheit hatte Intel hier die Nase vorn. AMD gab zuletzt jedoch an, diese mit Leichtigkeit übertreffen zu können. Weitere Benchmarks bleiben bis zum Marktstart am 27. September 2022 abzuwarten.
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Entscheidet Intels Extreme Performance-Modus den Kampf?
Allerdings konnte auch Intels neuer Core i9-13900K bereits den Cinebench-Parcour durchlaufen, zumindest aktuellen Leaks zufolge. Mit einer Leistungsaufnahme von 250 Watt liegt der für Ende September erwartete Raptor Lake-Prozessor bei 35.693 Punkten und somit hinter AMDs 7950X. Wird allerdings der sogenannte Extreme Performance-Modus aktiviert, der eine TDP von bis zu 350 Watt ermöglicht, kann das Benchmarks-Ergebnis auf 40.616 Punkte (+13 Prozent) gesteigert werden.Der oft gut informierte Leaker Greymon55 geht zudem davon aus, dass AMDs Ryzen 9 7950X hier noch nicht seine Bestwerte ausspielt. Grund dafür könnten ein noch unfertiges BIOS (Pre-Release-Firmware) und weiterhin zu optimierende Spannungseinstellungen sein. Schenkt man seinen Prognosen Vertrauen, soll der Zen-4-Chip in Zukunft problemlos die Marke von 40.000 Punkte überschreiten können. Ob ab Werk oder erst nach einer Übertaktung, bleibt offen.
Die durchaus spannenden Single-Core-Benchmarks fehlen. In der Vergangenheit hatte Intel hier die Nase vorn. AMD gab zuletzt jedoch an, diese mit Leichtigkeit übertreffen zu können. Weitere Benchmarks bleiben bis zum Marktstart am 27. September 2022 abzuwarten.
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