Unglaubliche Entwicklung:
AMD wurde gestern wertvoller als Intel
Es war zwar erst einmal nur ein kurzzeitiges Ereignis - doch dass es überhaupt je soweit kommen könnte, hätte noch vor recht kurzer Zeit niemand für möglich gehalten: AMD erreichte gestern einen höheren Börsenwert als der große Konkurrent Intel.
Als AMD gestern verkündete, dass man die Übernahme des Unternehmen Xilinx für fast 60 Milliarden Dollar ordentlich abgeschlossen hat, sorgte dies für Interesse bei den Anlegern. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens stieg bis zum Ende des Handels an der New Yorker Börse auf 197,75 Milliarden Dollar, womit der zeitgleiche Börsenwert Intels um 51 Millionen Dollar überschritten wurde.
Inzwischen hat sich nach dem ersten Hype eine gewisse Normalisierung eingestellt und Intel liegt wieder vorn - allerdings ist der Unterschied hier längst nicht mehr so gravierend, wie er vor einigen Jahren noch aussah - damals war AMD eher das kleine Anhängsel, das nicht annähernd mit dem großen Platzhirsch im Prozessor-Segment mithalten konnte.
Darüber hinaus hat Intel es in den letzten Jahren aber kaum geschafft, nennenswert in anderen Produktbereichen aufzutrumpfen. Die Versuche, im Mobile-Markt aktiv zu werden, scheiterten an den deutlich besseren Voraussetzungen ARMs und auch andere Vorstöße blieben stecken. AMD hingegen betreibt neben der Produktion von CPUs eben auch ein florierendes Geschäft mit GPUs und kann sich durch die Xilinx-Übernahme ein großes neues Standbein mit FPGAs schaffen. Damit ist der einst so kleine Intel-Konkurrent breit genug aufgestellt, um es notfalls sogar zu verkraften, wenn sowohl PC- als auch Server-Markt in größerem Umfang auf andere Architekturen umsteigen sollten - was für Intel eine Katastrophe wäre.
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Inzwischen hat sich nach dem ersten Hype eine gewisse Normalisierung eingestellt und Intel liegt wieder vorn - allerdings ist der Unterschied hier längst nicht mehr so gravierend, wie er vor einigen Jahren noch aussah - damals war AMD eher das kleine Anhängsel, das nicht annähernd mit dem großen Platzhirsch im Prozessor-Segment mithalten konnte.
Alles fließt
Allerdings haben sich inzwischen sowohl die Unternehmen als auch das Marktumfeld deutlich geändert. Intel ist zwar immer noch der dominierende Anbieter von CPUs für PCs und Server, doch hat AMD hier in den letzten Jahren mit seiner neuen Zen-Architektur einiges an Boden gut gemacht - auch wenn der Abstand noch immer deutlich ist.Darüber hinaus hat Intel es in den letzten Jahren aber kaum geschafft, nennenswert in anderen Produktbereichen aufzutrumpfen. Die Versuche, im Mobile-Markt aktiv zu werden, scheiterten an den deutlich besseren Voraussetzungen ARMs und auch andere Vorstöße blieben stecken. AMD hingegen betreibt neben der Produktion von CPUs eben auch ein florierendes Geschäft mit GPUs und kann sich durch die Xilinx-Übernahme ein großes neues Standbein mit FPGAs schaffen. Damit ist der einst so kleine Intel-Konkurrent breit genug aufgestellt, um es notfalls sogar zu verkraften, wenn sowohl PC- als auch Server-Markt in größerem Umfang auf andere Architekturen umsteigen sollten - was für Intel eine Katastrophe wäre.
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AMDs Aktienkurs
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