CPUs: Intel plant riskante Preiserhöhungen, AMD hält Preise wohl stabil
AMD will, anders als Hauptkonkurrent Intel, offenbar auf eine andere Strategie setzen, wenn es um die Bepreisung seiner Chips für die verbleibenden Monate des Jahres 2022 geht. Während Intel die Preise teilweise deutlich anhebt, wird bei AMD keine Preiserhöhung erwartet.
Wie vom taiwanischen Branchendienst DigiTimes zu hören ist, der sich auf Quellen aus der Industrie bezieht, wird AMD im weiteren Jahresverlauf wahrscheinlich keine Preiserhöhungen vornehmen. Intel soll hingegen laut Branchenquellen vorhaben, die Preise für seine Chips ab Oktober um 10 bis 20 Prozent zu erhöhen.
Intel will mit der Ankündigung von Preiserhöhungen gegenüber seinen Kunden unter den PC-Herstellern dafür sorgen, dass diese die Chips für geplante Produkte früher einkaufen. Da die Hersteller so aber ihre Lager mit Komponenten füllen und riskieren würden, die fertigen Geräte mit älteren Chips nicht loszuwerden, bleibt abzuwarten, inwiefern Intel mit seiner Strategie den erhofften Effekt erzielen kann.
Bei AMD sei hingegen "absolut nicht" mit einer Preiserhöhung bei CPUs und Grafikchips für den Mainstream-Markt zu rechnen, heißt es. Auch bei Spezial-Chips für High-Performance-Computing und KI-Szenarien werde AMD wohl im Vergleich zu Intel bessere Preise bieten können, heißt es.
Statt die Preise zu erhöhen, sucht AMD derzeit angeblich nach Wegen, die Kosten sogar noch zu drücken. Dazu soll man auch erwogen haben, einen Teil der Fertigung von 6-Nanometer-Chips bei Samsung durchführen zu lassen, um so die steigenden Preise bei seinem Vertragsfertiger TSMC zu umgehen. Allerdings wird Samsung wohl keine große Rolle spielen und keine bedeutenden Stückzahlen für AMD fertigen, heißt es.
Siehe auch:
Intels Preiserhöhungen um bis zu 20 Prozent gelten als 'riskant'
Nach Meinung der Marktbeobachter geht Intel mit den geplanten Preiserhöhungen einen eher riskanten Weg, schließlich versuchen derzeit alle Teile der Lieferkette ihre Lagerbestände zu reduzieren, während die Nachfrage zuletzt unter anderem aufgrund der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten weltweiten Inflation massiv eingebrochen ist.Intel will mit der Ankündigung von Preiserhöhungen gegenüber seinen Kunden unter den PC-Herstellern dafür sorgen, dass diese die Chips für geplante Produkte früher einkaufen. Da die Hersteller so aber ihre Lager mit Komponenten füllen und riskieren würden, die fertigen Geräte mit älteren Chips nicht loszuwerden, bleibt abzuwarten, inwiefern Intel mit seiner Strategie den erhofften Effekt erzielen kann.
Bei AMD sei hingegen "absolut nicht" mit einer Preiserhöhung bei CPUs und Grafikchips für den Mainstream-Markt zu rechnen, heißt es. Auch bei Spezial-Chips für High-Performance-Computing und KI-Szenarien werde AMD wohl im Vergleich zu Intel bessere Preise bieten können, heißt es.
Statt die Preise zu erhöhen, sucht AMD derzeit angeblich nach Wegen, die Kosten sogar noch zu drücken. Dazu soll man auch erwogen haben, einen Teil der Fertigung von 6-Nanometer-Chips bei Samsung durchführen zu lassen, um so die steigenden Preise bei seinem Vertragsfertiger TSMC zu umgehen. Allerdings wird Samsung wohl keine große Rolle spielen und keine bedeutenden Stückzahlen für AMD fertigen, heißt es.
Siehe auch:
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- Unglaubliche Entwicklung: AMD wurde gestern wertvoller als Intel
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