Xbox-Manager "träumt" von KIs, die Qualitätssicherung übernehmen
Immer dann, wenn Spiele voller Fehler sind, kommt es schnell zur Frage: Wie konnte die Qualitätssicherung diese übersehen? Die Antwort ist zumeist simpel: nicht genug Mitarbeiter oder Zeit. Für Matt Booty, dem Chef der Xbox Game Studios, liegt die Lösung nahe: KIs.
Laut Booty werden Spiele immer komplexer und dadurch wird auch die Arbeit für die Menschen in der Qualitätssicherung (QA; Quality Assurance) nicht einfacher. Damit hat er zweifellos recht, denn aktuelle QA-Methoden können mit den rasanten Verbesserungen bei Umfang sowie der Komplexität von Spielen nicht mehr mithalten. Das führt zu immer mehr Bugs, die übersehen werden.
Auf der PAX West 2022 hat Booty auf einem Frage/Antwort-Panel unter anderem darüber gesprochen und wie VGC berichtet, meinte der Xbox-Manager, dass er sich damit bereits an KI-Forscher innerhalb von Microsoft gewandt hat. Seine Bitte bzw. Idee ist es, Menschen in der Qualitätssicherung mit künstlichen Intelligenzen zu ersetzen bzw. sie zu unterstützen.
Bei einem Spiel können hingegen kleinste Änderungen große Auswirkungen haben: "Bei einem Spiel kann es passieren, dass man fertig ist und der Designer sagt: 'Ich habe dieses eine kleine Feature, ich ändere nur die Farbe dieser einen Sache', und dann geht irgendetwas kaputt und die ersten zehn Minuten des Spiels können nicht gespielt werden."
Für die QA-Abteilungen bedeute das, dass sie von vorn bis hinten und kreuz und quer testen müssen. Booty "träumt" deshalb von einem System, bei dem KIs diese Arbeit übernehmen: "Ich würde gerne in der Lage sein, 10.000 Instanzen eines Spiels in der Cloud zu starten, sodass 10.000 Kopien des Spiels laufen, einen KI-Bot einzusetzen, der die ganze Nacht lang das Spiel testet, und am Morgen einen Bericht zu erhalten. Denn das wäre eine Revolution."
Siehe auch:
Auf der PAX West 2022 hat Booty auf einem Frage/Antwort-Panel unter anderem darüber gesprochen und wie VGC berichtet, meinte der Xbox-Manager, dass er sich damit bereits an KI-Forscher innerhalb von Microsoft gewandt hat. Seine Bitte bzw. Idee ist es, Menschen in der Qualitätssicherung mit künstlichen Intelligenzen zu ersetzen bzw. sie zu unterstützen.
Spiele sind nicht Filme
"Einige der Prozesse, die wir haben, haben nicht wirklich damit Schritt gehalten, wie schnell wir Inhalte erstellen können", sagt Booty. "Einer der größten Unterschiede zwischen einem Spiel und einem Film besteht darin, dass, wenn wir an einem Film arbeiten und du kommst und sagst: 'Hey, dieses Ende, das müssen wir straffen, das müssen wir schneiden, diese Szene müssen wir streichen', dann zerstört das normalerweise nichts am Anfang des Films."Bei einem Spiel können hingegen kleinste Änderungen große Auswirkungen haben: "Bei einem Spiel kann es passieren, dass man fertig ist und der Designer sagt: 'Ich habe dieses eine kleine Feature, ich ändere nur die Farbe dieser einen Sache', und dann geht irgendetwas kaputt und die ersten zehn Minuten des Spiels können nicht gespielt werden."
Für die QA-Abteilungen bedeute das, dass sie von vorn bis hinten und kreuz und quer testen müssen. Booty "träumt" deshalb von einem System, bei dem KIs diese Arbeit übernehmen: "Ich würde gerne in der Lage sein, 10.000 Instanzen eines Spiels in der Cloud zu starten, sodass 10.000 Kopien des Spiels laufen, einen KI-Bot einzusetzen, der die ganze Nacht lang das Spiel testet, und am Morgen einen Bericht zu erhalten. Denn das wäre eine Revolution."
Siehe auch:
- Xbox Game Pass: Preise und neue Details zum Friends & Family-Abo
- Windows 11 testet neue Xbox-Abo-Verwaltung in Einstellungen-App
- Xbox Series X|S: Neues Update bringt Ordnung in die Spiele-Sammlung
- Xbox Cloud Gaming: Microsoft erneuert Markenanmeldung für xCloud
- Nach Erhöhung bei Sony: Microsoft will Xbox-Preise nicht anheben
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