China fordert, Apple gehorcht:
"Made in Taiwan" soll verschwinden
Die Welt wird seit Monaten vom Krieg Russlands gegen die Ukraine erschüttert, da steht bereits der nächste Konflikt vor der Tür. Die Spannungen zwischen China und Taiwan nehmen zu, es droht eine Invasion der laut China abtrünnigen Insel. Auch IT-Konzerne reagieren darauf.
Taiwan ist seit Jahren und Jahrzehnten ein Pulverfass, denn offiziell wird die Insel im Westpazifik nicht von China anerkannt bzw. von der Volksrepublik China für sich beansprucht. Zuletzt hat mit Nancy Pelosi die ranghöchste US-Politikerin seit langem Taiwan besucht, das hat für signifikante diplomatische Verstimmungen gesorgt, zudem hat China Militärmanöver vor der Küste Taiwans durchgeführt.
Auf diese Spannungen reagiert auch die Technikwelt, denn Apple hat laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei (via The Guardian) seine Zulieferer aus Taiwan angewiesen, ihre Produkte nicht länger als "Made in Taiwan" zu markieren, sondern als Herkunftsland möglichst China anzugeben.
Diese Labels sind allerdings nicht vorauseilender Gehorsam des US-Konzerns. Eine entsprechende Regelung gibt es bereits länger, Festland-China hat sie bisher aber nicht durchgesetzt. Seit den jüngsten Spannungen sieht man in der Volksrepublik jedoch offenbar genauer hin und besteht auch auf solche sprachlichen Nebensächlichkeiten.
Taiwan selbst besteht bei Exporten auf die Erwähnung des eigenen Namens, alternativ kann auch "Republik China" verwendet werden. Die Entscheidung Apples, den chinesischen Wünschen zu entsprechen, wurde gleich international kritisiert. Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Kalifornier einen sehr China-freundlichen Kurs fahren: So hat man vor einer Weile das Emoji der taiwanesischen Flagge in China und Hongkong entfernt und sich im Westen damit viel Kritik eingehandelt.
Siehe auch: Taiwan - Chip-Pionier spendet 100 Mio. Dollar zur Abwehr gegen China
Auf diese Spannungen reagiert auch die Technikwelt, denn Apple hat laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei (via The Guardian) seine Zulieferer aus Taiwan angewiesen, ihre Produkte nicht länger als "Made in Taiwan" zu markieren, sondern als Herkunftsland möglichst China anzugeben.
China sieht genauer hin
Damit will Apple Problemen durch chinesische Inspektionen aus dem Weg gehen. Das Wort Taiwan soll möglichst vermieden und allenfalls mit dem Wort China ergänzt werden. So sollen Komponenten, die nach China verschifft werden, wo sich die meisten Produktionsstätten befinden, mit "chinesisches Taipeh" oder "Taiwan, China" gekennzeichnet werden.Diese Labels sind allerdings nicht vorauseilender Gehorsam des US-Konzerns. Eine entsprechende Regelung gibt es bereits länger, Festland-China hat sie bisher aber nicht durchgesetzt. Seit den jüngsten Spannungen sieht man in der Volksrepublik jedoch offenbar genauer hin und besteht auch auf solche sprachlichen Nebensächlichkeiten.
Taiwan selbst besteht bei Exporten auf die Erwähnung des eigenen Namens, alternativ kann auch "Republik China" verwendet werden. Die Entscheidung Apples, den chinesischen Wünschen zu entsprechen, wurde gleich international kritisiert. Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Kalifornier einen sehr China-freundlichen Kurs fahren: So hat man vor einer Weile das Emoji der taiwanesischen Flagge in China und Hongkong entfernt und sich im Westen damit viel Kritik eingehandelt.
Siehe auch: Taiwan - Chip-Pionier spendet 100 Mio. Dollar zur Abwehr gegen China
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