Made in China ist out: Notebook-Hersteller peilen jetzt Mexiko an
Die großen PC-Hersteller entdecken offenbar Mexiko als neuen Standort für die Produktion von Notebooks für sich. Ganz neu ist dieser Trend nicht, denn schon vor dem Aufstieg von China zum Haupt-Fertigungsort von Elektronikgeräten war Mexiko beliebter Produktionsstandort.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, wollen bekannte PC-Marken wie Hewlett-Packard (HP) und Dell Mexiko wieder zu einem wichtigen Standbein ihrer Computer-Produktion machen. Dazu sollen die dort angesiedelten Kapazitäten zunehmend ausgebaut werden. Erste Ansätze in dieser Richtung gibt es schon jetzt.
Dem Bericht zufolge will HP in Kooperation mit dem Vertragsfertiger Inventec die Fertigung von Notebooks in dessen neuem Werk in Mexiko aufnehmen. Inventec hatte schon 2021 angekündigt, für rund 76 Millionen Dollar ein neues Werk in Mexiko bauen zu wollen. In diesem Jahr sollen noch einmal 20 Millionen Dollar in den Standort fließen.
Bisher konzentriert man sich allerdings auf die Fertigung von Servern und Automotive-Produkten in Mexiko. Neben HP soll auch Dell den Aufbau einer Notebook-Produktion in Mexiko anstreben. Abgesehen von Inventec haben auch die Vertragsfertiger Pegatron und Quanta in den letzten Jahren zunehmend in die Produktion in Mexiko investiert. Für sie sind vor allem die niedrigen Löhne attraktiv, liegt der durchschnittliche Stundenlohn in Mexiko doch bei umgerechnet nur knapp neun Euro.
Quanta hat jüngst bereits verlauten lassen, dass man die Zahl der Mitarbeiter in Mexiko um 2200 erweitern will. Ob diese dann auch Laptops fertigen sollen, ist derzeit noch unklar. Bei der Produktion von Notebooks in Mexiko gibt es vor allem ein Problem: Es fehlt die in China in gigantischem Maßstab bestehende Lieferkette für die benötigten Komponenten. Sollten sich keine entsprechenden Zulieferer ansiedeln, muss man zumindest dafür sorgen, dass die benötigten Bauteile aus Asien nach Mexiko gelangen.
Politische Spannungen, Corona und steigende Löhne in China
Weil die internationalen Spannungen zwischen den USA und China immer weiter zunehmen und die Situation rund um die Coronavirus-Pandemie noch immer nicht wirklich entspannt ist, versuchen die PC-Hersteller ihre Fertigung weiter zu diversifizieren. Neben Südostasien wird Süd- bzw. Mittelamerika für sie dabei immer interessanter. Schließlich sind auch dort zahlreiche Arbeitskräfte bei vergleichsweise niedrigen Löhnen verfügbar.Dem Bericht zufolge will HP in Kooperation mit dem Vertragsfertiger Inventec die Fertigung von Notebooks in dessen neuem Werk in Mexiko aufnehmen. Inventec hatte schon 2021 angekündigt, für rund 76 Millionen Dollar ein neues Werk in Mexiko bauen zu wollen. In diesem Jahr sollen noch einmal 20 Millionen Dollar in den Standort fließen.
Bisher konzentriert man sich allerdings auf die Fertigung von Servern und Automotive-Produkten in Mexiko. Neben HP soll auch Dell den Aufbau einer Notebook-Produktion in Mexiko anstreben. Abgesehen von Inventec haben auch die Vertragsfertiger Pegatron und Quanta in den letzten Jahren zunehmend in die Produktion in Mexiko investiert. Für sie sind vor allem die niedrigen Löhne attraktiv, liegt der durchschnittliche Stundenlohn in Mexiko doch bei umgerechnet nur knapp neun Euro.
Quanta hat jüngst bereits verlauten lassen, dass man die Zahl der Mitarbeiter in Mexiko um 2200 erweitern will. Ob diese dann auch Laptops fertigen sollen, ist derzeit noch unklar. Bei der Produktion von Notebooks in Mexiko gibt es vor allem ein Problem: Es fehlt die in China in gigantischem Maßstab bestehende Lieferkette für die benötigten Komponenten. Sollten sich keine entsprechenden Zulieferer ansiedeln, muss man zumindest dafür sorgen, dass die benötigten Bauteile aus Asien nach Mexiko gelangen.
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