Schwerer Schlag: KI- und Selbstfahr-Chef Karpathy verlässt Tesla
Bei Tesla läuft es derzeit nicht rund: Der Autobauer kämpft mit den Folgen des Ukraine-Krieges, Produktionsproblemen in China, der Twitter-Eskapade von Elon Musk und auch Untersuchungen zu Unfällen bei der Selbstfahrfunktion. Nun verliert man auch noch seinen KI-Chef.
Der Elektroautobauer Tesla hat einen rasanten Aufstieg hingelegt, innerhalb kürzester Zeit ist das Unternehmen zum wertvollsten Autobauer der Welt geworden. Das hat aber weniger mit der Masse an gebauten und verkauften Fahrzeugen zu tun, sondern in erster Linie mit dem Börsenkurs. In den vergangenen drei Monaten hat Tesla aber signifikant an Wert verloren und dafür gibt es die anfangs erwähnten zahlreichen Gründe.
Die Probleme beim Autopiloten und beim Full Self-Driving-System spielen aber sicherlich eine Rolle. Denn obwohl Elon Musk seit Jahren vollständige Autonomie verspricht, kommt Tesla diesem Ziel nicht so richtig näher. Dazu kommen Untersuchungen gleich mehrerer Unfälle mit Beteiligung der Fahrhilfen und Autonomie-Funktionen.
Wie Electrek erläutert, war Karpathy einer der wenigen Tesla-Manager, die nicht den Namen Musk tragen und die bei Präsentationen des Autobauers auf der Bühne stehen durften. Kein Wunder: Karpathy galt als Dreh- und Angelpunkt der Selbstfahrbemühungen des Autobauers.
Der Abschied Karpathys ist allerdings nicht überraschend, denn er hat im März angekündigt, auf ein vier Monate langes Sabbatical zu gehen - das gilt bei Tesla häufig als Vorstufe zu einem endgültigen Abschied. Über die Gründe seines Abgangs ist derzeit nichts bekannt, er selbst meinte, dass er noch nicht weiß, wohin ihn der Weg führen wird. Man kann also nur spekulieren, warum Karpathy geht. Es ist aber denkbar, dass er zur Riege jener Mitarbeiter zählt, die zunehmend Probleme mit dem autoritären und egozentrischen Führungsstil von Elon Musk hat.
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Die Probleme beim Autopiloten und beim Full Self-Driving-System spielen aber sicherlich eine Rolle. Denn obwohl Elon Musk seit Jahren vollständige Autonomie verspricht, kommt Tesla diesem Ziel nicht so richtig näher. Dazu kommen Untersuchungen gleich mehrerer Unfälle mit Beteiligung der Fahrhilfen und Autonomie-Funktionen.
KI-Chef geht, Gründe unklar
Nun muss das Unternehmen einen schweren Schlag verkraften, denn man verliert mit Andrej Karpathy seinen wichtigsten Mann in Sachen KI und der Entwicklung der Autonomie-Funktionen. Dieser war bisher Senior Director of Artificial Intelligence bei Tesla, er verlässt das Unternehmen nach immerhin fünf Jahren.Wie Electrek erläutert, war Karpathy einer der wenigen Tesla-Manager, die nicht den Namen Musk tragen und die bei Präsentationen des Autobauers auf der Bühne stehen durften. Kein Wunder: Karpathy galt als Dreh- und Angelpunkt der Selbstfahrbemühungen des Autobauers.
Der Abschied Karpathys ist allerdings nicht überraschend, denn er hat im März angekündigt, auf ein vier Monate langes Sabbatical zu gehen - das gilt bei Tesla häufig als Vorstufe zu einem endgültigen Abschied. Über die Gründe seines Abgangs ist derzeit nichts bekannt, er selbst meinte, dass er noch nicht weiß, wohin ihn der Weg führen wird. Man kann also nur spekulieren, warum Karpathy geht. Es ist aber denkbar, dass er zur Riege jener Mitarbeiter zählt, die zunehmend Probleme mit dem autoritären und egozentrischen Führungsstil von Elon Musk hat.
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