BMW: Sitzheizung & Co immer häufiger als Monatsabo nachrüstbar

Der Autokonzern BMW weitet die Umstellung auf ein neues Modell aus, bei dem jetzt in immer mehr Ländern bestimmte Ausstattungsmerkmale seiner Autos per Abomodell aktiviert werden können. Dazu gehören neben diversen Assistenten auch die Lenkrad- oder Sitzheizung. Nachdem BMW in Deutschland bereits im Zuge der Einführung des BMW M2 Touring im letzten Jahr begann, über das sogenannte Connected Drive bestimmte Ausstattungsmerkmale seiner Autos optional abonnierbar zu machen, wird dieses Modell jetzt auch in weiteren Ländern eingeführt und startete zuletzt unter anderem auch in Südkorea. BMW Connected Drive AbonnementDer Connected Drive Store von BMW bietet Ausstattungsmerkmale als Abo Wer einen BMW kauft, kann bei vielen Wagen mit der Betriebssystem-Version 7 jetzt wählen, ob er bestimmte Ausstattungsmerkmale ausprobieren, über verschiedene begrenzte Zeiträume wie etwa einen Monat oder ein Jahr verwenden oder dauerhaft aktivieren lassen möchte. Dabei fällt die Preisspanne sehr breit aus, je nachdem, was der Kunde bei seinem Fahrzeug aktivieren möchte.


Mehr Wahlfreiheit für die Kunden, oder mehr Umsatzpotenzial für Hersteller?

Im Fall der Sitzheizung verlangt BMW für einen Monat in Deutschland 17 Euro, für ein Jahr sind es 170 und für drei Jahre 270 Euro. Für eine im Rahmen der "technischen Voraussetzungen" erfolgende dauerhafte Aktivierung werden 385 Euro fällig. Bei der Lenkradheizung sind es jeweils 10, 100, 150 oder 220 Euro, abhängig davon, ob man die Funktion für einen Monat, ein Jahr, drei Jahre oder unbegrenzt aktivieren will.

Auch einen erweiterten Fahrassistenten, einen Fernlichtassistenten, ein Sound-Paket, Verkehrsinformationen in Echtzeit und Kartenupdates bietet BMW im Rahmen seiner Abonnements per Software-Update über Connected Drive an. Das Unternehmen bereitet für die Hardware-Features jeweils alle unterstützten Fahrzeuge entsprechend vor, die Technik ist also in allen Wagen verbaut, aber eben nicht immer ab Werk aktiviert.

Was manche als Trend zu Abo-Modellen kritisieren, sehen andere als Verbesserung der Wahlfreiheit für die Kunden. Wer zum Beispiel mehr Kartendaten für eine Urlaubsfahrt benötigt, muss nicht gleich einen deutlich höheren Preis für deren dauerhafte Verfügbarkeit zahlen. Genauso ließen sich die Heizungen für Lenkrad und Sitze nur in den Wintermonaten aktivieren. Für BMW ergibt sich durch die Abonnements natürlich das Potenzial riesiger zusätzlicher Einnahmen.

Mit diesem Ansatz ist BMW zudem alles andere als allein. Auch VW, Audi, Mercedes, Porsche und die Marken des Stellantis-Konzerns wie Fiat, Peugeot und Opel entwickeln ähnliche Konzepte oder bieten sie bereits in ihren Fahrzeugen an.

Siehe auch:
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