Drei Unternehmen sollen für NASA Mond-Atomreaktoren entwerfen
Die US-Raumfahrtagentur NASA will in den kommenden Jahren wieder zum Mond fliegen und dieses Mal dort auch bleiben. Ein langfristiges Ziel ist die Errichtung einer Basis auf dem Erdtrabanten. Und dafür benötigt man vor allem eines: Energie. Die Entwicklung dazu läuft nun an.
Denn die NASA und das Energieministerium Department of Energy haben drei Aufträge vergeben, und zwar an Lockheed Martin, Westinghouse und IX. Lockheed Martin ist ein bekannter Rüstungs- und Technologiekonzern, Westinghouse ein Hersteller von Kernkraftwerken und IX ein Joint Venture von Intuitive Machines und X-Energy. Alle drei Firmen bekommen für die nächsten zwölf Monate jeweils fünf Millionen Dollar, um ein Kernkraftwerk für die Mondoberfläche zu entwerfen.
So könnte ein Mondkraftwerk laut Konzeptentwürfen der NASA in etwa aussehen
Die NASA meint, dass die im Vergleich zu anderen Energiesystemen relativ kleinen und leichten Spaltungssysteme zuverlässig seien und eine kontinuierliche Stromversorgung unabhängig von Standort, verfügbarem Sonnenlicht und anderen natürlichen Umweltbedingungen ermöglichen könnten. Eine Demonstration solcher Systeme auf dem Mond soll den Weg für Langzeitmissionen auf dem Mond und dem Mars ebnen.
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System der 40-Kilowatt-Klasse
Wie die NASA schreibt, soll der Reaktor bis Ende des Jahrzehnts starten und auf dem Mond zum Einsatz kommen, er soll auch die Basis für weitere Erforschung im Zuge der unterschiedlichen Artemis-Missionen darstellen: "Die Verträge finanzieren die Entwicklung erster Designkonzepte für ein Kernspaltungsenergiesystem der 40-Kilowatt-Klasse, das mindestens zehn Jahre in der Mondumgebung funktionieren soll", schreibt die NASA.
So könnte ein Mondkraftwerk laut Konzeptentwürfen der NASA in etwa aussehen
Die NASA meint, dass die im Vergleich zu anderen Energiesystemen relativ kleinen und leichten Spaltungssysteme zuverlässig seien und eine kontinuierliche Stromversorgung unabhängig von Standort, verfügbarem Sonnenlicht und anderen natürlichen Umweltbedingungen ermöglichen könnten. Eine Demonstration solcher Systeme auf dem Mond soll den Weg für Langzeitmissionen auf dem Mond und dem Mars ebnen.
"Präsenz auf anderen Welten"
"Die Entwicklung dieser ersten Entwürfe wird uns helfen, die Grundlagen für die langfristige menschliche Präsenz auf anderen Welten zu schaffen", sagte Jim Reuter vom Space Technology Mission Directorate der NASA. "Neue Technologien treiben unsere Erforschung von Mond, Mars und anderen Planeten voran."Siehe auch:
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