DAVINCI: So will die NASA der extremen Venus-Atmosphäre trotzen
Während unser einer direkter Nachbar, der Mars, regelmäßig Besuch von der Erde bekommt, erhielt die Venus vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Das ändert sich nun langsam und mit DAVINCI wird eine neue Sonden-Mission der NASA vorbereitet.
Der Start der Mission ist für das Jahr 2029 geplant. Bis dahin müssen noch umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden. Insbesondere, da man in die Atmosphäre der Venus eintauchen will, um sie genauer zu analysieren - und diese gehört zu den problematischsten Umgebungen, in die man mit Technik vorstoßen kann. Denn hier hat man es mit hohen Temperaturen, extremen Drücken und ätzenden Gasen zu tun.
Landeeinheit muss extremen Bedingungen trotzen
DAVINCI wird voraussichtlich 2031 an der Venus ankommen und die wissenschaftliche Arbeit aufnehmen. Dabei soll die Sonde nicht in einen festen Orbit eintreten, sondern mit einer größeren Ellipse immer wieder Fly-by-Manöver fliegen, bei denen sie jeweils kurz in die Atmosphäre eintaucht und wieder hinaus in den sichereren Weltraum geschleudert wird.
Aus den Forschungsergebnissen erhofft man sich nicht zuletzt auch Erkenntnisse über die geschichtliche Entwicklung des Planeten. Hier steht beispielsweise die These im Raum, dass die Venus vor langer Zeit eine durchaus angenehme Umgebung geboten haben könnte - mit Bedingungen, die auf der Erde erst später erreicht wurden. Immer weiter gestiegene Konzentrationen von Treibhausgasen führten dann aber dazu, dass die Temperaturen immer weiter stiegen und heute an der Oberfläche auf rund 460 Grad Celsius steigen.
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Landeeinheit muss extremen Bedingungen trotzen
DAVINCI wird voraussichtlich 2031 an der Venus ankommen und die wissenschaftliche Arbeit aufnehmen. Dabei soll die Sonde nicht in einen festen Orbit eintreten, sondern mit einer größeren Ellipse immer wieder Fly-by-Manöver fliegen, bei denen sie jeweils kurz in die Atmosphäre eintaucht und wieder hinaus in den sichereren Weltraum geschleudert wird.
Chemische Analysen
Das System besteht dabei zum überwiegenden Teil aus einem Chemielabor, das die immer wieder aufgefangenen Proben aus den Tauchflügen analysieren wird. Zusätzlich wird eine Landeeinheit ausgebracht, die Daten bis zur Oberfläche hinab liefern soll. Darüber hinaus ist aber auch geplant, die Oberflächenstruktur der Venus genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier hat man immerhin bereits aus der Ferne mehrere Hochebenen ausgemacht. Diese könnten durch ähnliche Effekte von Plattentektonik entstanden sein, wie die Kontinente auf der Erde.Aus den Forschungsergebnissen erhofft man sich nicht zuletzt auch Erkenntnisse über die geschichtliche Entwicklung des Planeten. Hier steht beispielsweise die These im Raum, dass die Venus vor langer Zeit eine durchaus angenehme Umgebung geboten haben könnte - mit Bedingungen, die auf der Erde erst später erreicht wurden. Immer weiter gestiegene Konzentrationen von Treibhausgasen führten dann aber dazu, dass die Temperaturen immer weiter stiegen und heute an der Oberfläche auf rund 460 Grad Celsius steigen.
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