Insider-Programm ist tot, lang lebe das Customer Connection Program
Das Windows-Insider-Programm ist schon lange ein Schatten seiner selbst. Wer echte Insider-Informationen sucht und/oder Windows mitgestalten will, der wird dort nicht mehr glücklich. Vorhang auf für das nun erweiterte Windows Customer Connection Program.
Das Windows-Insider-Programm wurde im Herbst 2014 angekündigt, im Vorfeld der Veröffentlichung von Windows 10 wollte Microsoft Fans und Experten die Gelegenheit bieten, das neue Betriebssystem mitzugestalten, Fehler aufzuspüren und ähnliches. Das gelang anfangs auch vorzüglich, mit Gabriel Aul hatte Microsoft auch die perfekte Ansprechperson, dieser war leicht erreichbar und auch überaus auskunftsfreudig.
Doch das ist längst vorbei, das "Programm" ist heutzutage nur noch eine Bezeichnung für durch und durch passive Kanäle, über die man Betas bekommen kann. Doch es gibt auch etwas, das man als eine Art Windows-Insider-Programm alter Schule bezeichnen könnte: das Windows Customer Connection Program (WCCP).
Microsoft hat jedenfalls nun die Erweiterung des Quasi-Nachfolgers angekündigt, IT-Profis sind ab sofort eingeladen, dem WCCP beizutreten (via Dr. Windows). Die Redmonder erläutern auch näher, was dort geboten wird: "Mitglieder des Windows Customer Connection Program haben Zugang zu exklusiven virtuellen Anrufen, Fokusgruppen, Umfragen, Teamdiskussionen und privaten Vorschauen. Tauschen Sie sich direkt mit den Entwicklungsteams aus, die die Funktionen und Produkte entwickeln, die Sie täglich nutzen, aber auch solche, die noch nicht veröffentlicht wurden."
Man warnt auch alle, dass hier tatsächlich tiefes Verständnis für die Materie erforderlich ist und auch vorausgesetzt wird: "Die Mitglieder sollten IT-Profis mit fundierten technischen Kenntnissen sein, die sich für die Nutzung des Produkts engagieren und bereit sind, offenes und umsetzbares Feedback zu geben." Dazu kommt, dass alle Teilnehmer zuvor eine Geheimhaltungsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) unterschreiben müssen.
Doch das ist längst vorbei, das "Programm" ist heutzutage nur noch eine Bezeichnung für durch und durch passive Kanäle, über die man Betas bekommen kann. Doch es gibt auch etwas, das man als eine Art Windows-Insider-Programm alter Schule bezeichnen könnte: das Windows Customer Connection Program (WCCP).
"Kein Marketingprogramm!"
Dieses existiert schon länger und richtet sich explizit an Entwickler. Microsoft schreibt in fetten Buchstaben: "Das WCCP ist kein Marketing- oder Förderprogramm, sondern ein technisches Programm." Damit bestätigt der Redmondern Konzern nebenbei auch, dass das Windows-Insider-Programm nur noch ein Werbeinstrument ist.Microsoft hat jedenfalls nun die Erweiterung des Quasi-Nachfolgers angekündigt, IT-Profis sind ab sofort eingeladen, dem WCCP beizutreten (via Dr. Windows). Die Redmonder erläutern auch näher, was dort geboten wird: "Mitglieder des Windows Customer Connection Program haben Zugang zu exklusiven virtuellen Anrufen, Fokusgruppen, Umfragen, Teamdiskussionen und privaten Vorschauen. Tauschen Sie sich direkt mit den Entwicklungsteams aus, die die Funktionen und Produkte entwickeln, die Sie täglich nutzen, aber auch solche, die noch nicht veröffentlicht wurden."
Man warnt auch alle, dass hier tatsächlich tiefes Verständnis für die Materie erforderlich ist und auch vorausgesetzt wird: "Die Mitglieder sollten IT-Profis mit fundierten technischen Kenntnissen sein, die sich für die Nutzung des Produkts engagieren und bereit sind, offenes und umsetzbares Feedback zu geben." Dazu kommt, dass alle Teilnehmer zuvor eine Geheimhaltungsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) unterschreiben müssen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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