Microsoft leidet unter starkem Dollar und senkt deshalb Umsatzprognose
Microsoft hat seine Finanzprognosen für das laufende Quartal nach unten korrigiert, weil das Unternehmen durch die Erstarkung des US-Dollars im Vergleich zum Euro und anderen Währungen weniger Geld verdient. Wie in vielen Fällen ist der Krieg in der Ukraine eine der Ursachen.
Wie Microsoft der US-Börsenaufsicht laut dem Wall Street Journal mitteilte, geht man jetzt von nur noch knapp 51 bis knapp 53 Milliarden Dollar Umsatz aus, nachdem man zuvor etwas höhere Umsätze erwartet hatte. Auch die Dividende wurde leicht nach unten korrigiert. Die Börse reagierte wie üblich leicht allergisch und ließ den Aktienkurs des US-Softwaregiganten um fast drei Prozent fallen.
Die Ursache für die Umsatzkorrektur bei Microsoft liegt in einem starken Dollar-Kurs. Die US-Währung verteuerte sich aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Lage in anderen Teilen der Welt in diesem Jahr deutlich. Im Mai stieg der Kurs des US-Dollars auf das höchste Niveau seit 2002, während die anderen Weltwährungen wie der Euro, das Britische Pfund und der japanische Yen massiv abgewertet wurden.
Für Microsoft ist dies allerdings keine positive Entwicklung, da das Unternehmen einen großen Teil seiner Einnahmen aus Geschäften in anderen Ländern als den USA erwirtschaftet. Im Grunde verdient Microsoft derzeit weniger mit seinen Exporten, also mit den Umsätzen, die man zum Beispiel in Europa und Asien erwirtschaftet. Der Softwarekonzern hatte erst vor kurzem angekündigt, dass man die Zahl der Neueinstellungen von Mitarbeitern aufgrund der weltweiten Entwicklung reduzieren will.
Siehe auch: Microsoft Aktie erstmals über 300 Dollar - Höhenflug hält an
Microsoft-Aktie hat dieses Jahr schon über 20 Prozent eingebüßt
Insgesamt geht es der Microsoft-Aktie derzeit ohnehin nicht sonderlich gut, denn das Papier verlor allein in diesem Jahr bereits 21 Prozent an Wert, nachdem man im letzten Jahr zuletzt einen massiven Höhenflug verzeichnen konnte, als die Aktien der Technologiebranche die von der Pandemie getriebenen Rekordkurse erreichten.Die Ursache für die Umsatzkorrektur bei Microsoft liegt in einem starken Dollar-Kurs. Die US-Währung verteuerte sich aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Lage in anderen Teilen der Welt in diesem Jahr deutlich. Im Mai stieg der Kurs des US-Dollars auf das höchste Niveau seit 2002, während die anderen Weltwährungen wie der Euro, das Britische Pfund und der japanische Yen massiv abgewertet wurden.
Für Microsoft ist dies allerdings keine positive Entwicklung, da das Unternehmen einen großen Teil seiner Einnahmen aus Geschäften in anderen Ländern als den USA erwirtschaftet. Im Grunde verdient Microsoft derzeit weniger mit seinen Exporten, also mit den Umsätzen, die man zum Beispiel in Europa und Asien erwirtschaftet. Der Softwarekonzern hatte erst vor kurzem angekündigt, dass man die Zahl der Neueinstellungen von Mitarbeitern aufgrund der weltweiten Entwicklung reduzieren will.
Siehe auch: Microsoft Aktie erstmals über 300 Dollar - Höhenflug hält an
Thema:
Microsofts Aktienkurs in Euro
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