Warntag fällt wahrscheinlich wieder aus - SMS-Warnungen stecken fest

Auch in diesem Jahr wird der inzwischen schon zu einer regelrechten Lachnummer gewordene bundesweite Warntag wohl nicht wie geplant stattfinden können. Denn der Schwerpunkt sollte auf dem neuen Cell-Broadcast liegen, das aber nicht in Fahrt kommt. Der erste Warntag fand im September 2020 statt - mit regelrecht katastrophalen Ergebnissen. Im letzten Jahr ließ man ihn ausfallen, weil bereits klar war, dass sich seit der offiziellen Feststellung der dramatischen Lage in der Praxis nicht viel getan hat. Inzwischen wurde zwar dann doch vieles verbessert, doch haben sich auch die Anforderungen verändert. Denn nach der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer, die in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zahlreiche Todesopfer forderte, will man nun doch das Cell-Broadcast-System zum Einsatz bringen, das sich in vielen anderen Ländern längst bewährt.

Kurzfilm zur Warnung der Bevölkerung

Statt der eigenen Smartphone-Apps, die auf ein funktionierendes Datennetz angewiesen sind, soll hier lediglich die Broadcast-Funktion des SMS-Dienstes genutzt werden. Über diese lassen sich auch dann noch Nachrichten verbreiten, wenn die Mobilfunkdienste nur noch eingeschränkt funktionieren und die Datenverbindungen ohnehin komplett überlastet sind.

Updates fehlen

Wie sich nun aber zeigt, ist es nicht damit getan, die Mobilfunker anzuweisen, die nötigen Systeme einzurichten. Unterstützung für den Dienst bedarf es auch seitens der Geräte-Hersteller. Und diese sind noch nicht annähernd in der Situation, dass ihre Kunden auch tatsächlich über das neue System vor Katastrophen gewarnt werden, berichtet die Wirtschaftswoche.

Denn auch wenn Cell-Broadcast grundsätzlich zu den Spezifikationen der Mobilfunkstandards gehört, müssen die konkreten Implementierungen in den jeweiligen Ländern doch mit entsprechenden Einstellungen im jeweiligen System verankert werden. Bei Android wurde der entsprechende Patch durch Google in die Versionen 11 und 12 eingebaut. Apple will ihn erst im Herbst in Verbindung mit iOS 16 liefern.

"Wenn wir mittelfristig 60 Prozent der Handys in Deutschland warnen können, wäre das schon ein guter Wert", zitiert das Magazin eine Quelle aus dem Kreis der Mobilfunker. Ein Warntag im September wäre aus heutiger Sicht auf jeden Fall nicht gerade sinnvoll. Aktuell sollen Gespräche über eine Verschiebung laufen.

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