Sogar FritzBoxen machen Alarm:
Warntag 2023 lief deutlich besser
Nach anfänglichen Fehlschlägen funktioniert der Technologie-Mix zwischen Cell Broadcast, Apps und Sirenen, mit dem Bund, Ländern und Kommunen die Bevölkerung im Ernstfall warnen wollen, immer besser. Das zeigt die Auswertung des letzten bundesweiten Warntags.
Interessant ist auch ein Blick auf die Kanäle, mit denen die Warnungen ausgeliefert werden. Der wichtigste Weg ist mittlerweile das Cell Broadcasting, das Warnungen unabhängig von installierten Apps auf kompatible Handys bringt. Die Probewarnung in der letzten Woche hatte demnach 75 Prozent der Befragten erreicht. Das ist eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr, wo dieser Wert bei 53 Prozent lag.
"Der Warntag war ein großer Erfolg. Ich freue mich, dass nach den ersten Auswertungen noch mehr Menschen über die verschiedenen Warnsysteme erreicht wurden. Eine rechtzeitige Warnung kann Leben retten, ganz gleich, ob es um Brände, schwere Unwetter, Waldbrände oder andere Gefahren geht", so Bundesinnenministerin Nancy Faeser.
Siehe auch:
Warnsysteme erreichen mehr Menschen
Es kann lebenswichtig sein, die Bevölkerung im Ernstfall flächendeckend warnen zu können. In dieser Hinsicht hat der jüngste bundesweite Warntag, der in der letzten Woche durchgeführt wurde, hervorragende Ergebnisse geliefert. Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mitteilt, geben bei einer Befragung 97 Prozent an, Warnungen erhalten zu haben. 2022 lag dieser Wert noch bei 90 Prozent. 160.000 Bürger hatten an der Umfrage teilgenommen.Interessant ist auch ein Blick auf die Kanäle, mit denen die Warnungen ausgeliefert werden. Der wichtigste Weg ist mittlerweile das Cell Broadcasting, das Warnungen unabhängig von installierten Apps auf kompatible Handys bringt. Die Probewarnung in der letzten Woche hatte demnach 75 Prozent der Befragten erreicht. Das ist eine deutliche Verbesserung zum letzten Jahr, wo dieser Wert bei 53 Prozent lag.
"Der Warntag war ein großer Erfolg. Ich freue mich, dass nach den ersten Auswertungen noch mehr Menschen über die verschiedenen Warnsysteme erreicht wurden. Eine rechtzeitige Warnung kann Leben retten, ganz gleich, ob es um Brände, schwere Unwetter, Waldbrände oder andere Gefahren geht", so Bundesinnenministerin Nancy Faeser.
Cell Broadcasting auf dem Vormarsch
Ein Grund für den Fortschritt ist, dass immer mehr Geräte Cell Broadcasting unterstützen - das gilt nicht nur für neue Handy-Modelle. Unter anderem AVM hat den Standard auch in vier seiner aktuellen Modelle integriert. Ab FritzOS 7.56 können das die FritzBox 6890 LTE, 6850 5G und LTE sowie 6820 LTE. Bei Warnungen blinkt die Info-LED rot, FritzPhone und Fritz-App können eine entsprechende Mitteilung darstellen. Auf der Benutzeroberfläche wird die Nachricht auf der Übersichtsseite platziert.
Zusammenfassung
- Technologie-Mix zur Bevölkerungswarnung funktioniert immer besser
- Jüngster bundesweiter Warntag lieferte hervorragende Ergebnisse
- 97 Prozent der Befragten erhielten Warnungen
- Hauptkanal für Warnungen ist Cell Broadcasting
- 75 Prozent der Befragten erreichte die Probewarnung via Cell Broadcasting
- Fortschritt durch zunehmende Unterstützung von Cell Broadcasting durch Geräte
- AVM integriert Standard in vier aktuellen Modellen, ermöglicht Warnungen via FritzOS
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