Kampf gegen Bot-Mühlen: Amazon sperrt Millionen Lost Ark-Konten

Das hier von Amazon betriebene MMORPG Lost Ark hat Anfang Februar einen regelrecht sensationellen Start hingelegt, es gab tage- und sogar wochenlang Warteschlangen. Diese sind zwar mittlerweile Geschichte, nicht aber alle Probleme. Nun wurden Millionen Konten verbannt.
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Amazon Games
Lost Ark ist ein Free-to-Play-Titel, der mit seiner eher ungewöhnlichen Mischung aus MMORPG und isometrischem Action-Rollenspiel anfangs viele Gamer begeistert hat. Der Ansturm der ersten Tage ist zwar längst vorbei, doch diejenigen, die Lost Ark treu geblieben sind, kämpfen mit ganz anderen Problemen.

Amazon kämpft gegen Bots

Denn die Server werden von Bots regelrecht überschwemmt, normale Spieler haben vor allem im Startgebiet enorme Probleme, sich gegen diese durchzusetzen. Ziel ist wie so oft Goldfarming und das weiß man auch bei Amazon sowie den Entwicklern Tripod Studio und Smilegate. Doch bisher schlugen alle Versuche fehl, dieser Plage Herr zu werden.


Bereits im März hat Amazon rund eine Million Konten gebannt, nun folgen weitere. Dieses Mal spricht man sogar von einer "dauerhaften Sperre von mehreren Millionen Konten, die sich am Einsatz von Bots, Hacking oder Goldverkäufen beteiligt haben".

Man will auch mit weiteren Maßnahmen gegen die Goldverkäufer vorgehen, darunter einer Mindeststufe für den Gebiets-Chat, einer Anpassung der automatischen Chat-Moderation, Änderungen bei der Belohnungsstruktur von Quests und Events, um den Einsatz von Bots zum Farmen von Gold zu erschweren. Außerdem wurde die Erkennung von Easy Anti-Cheat aktualisiert und verbessert und noch einiges mehr.

Vorschläge aus der Spieler-Gemeinschaft kann und will man noch nicht umsetzen: "In der Community wurden auch Tools wie Captcha oder Zwei-Faktor-Authentifizierung ins Spiel gebracht. Die Implementierung dieser Tools würde jedoch weitreichende Änderungen bei der Plattform und Architektur von Lost Ark erfordern."

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