Zeitumstellung & PvP: Amazon tritt ins nächste Lost Ark-Fettnäpfchen

Amazon Games zieht einmal mehr die Kritik der Lost Ark-Spieler auf sich. Nicht nur ticken die Uhren der Server seit der Zeit­um­stel­lung in den USA und Europa falsch, auch setzt man den west­li­chen Spie­lern ein veraltetes und am ko­rea­ni­schen Markt ge­schei­ter­tes PvP-System vor.
Gaming, Spiele, Games, Mmorpg, Mmo, Online-Rollenspiel, Amazon Games, Lost Ark
Amazon Games
Die in der Nacht vom 26. auf den 27. März 2022 durchgeführte Zeitumstellung auf die Sommerzeit bringt nicht nur die innere Uhr vieler Europäer aus dem Takt, sondern auch die serverweiten Events des Online-Rollenspiel Lost Ark. Amazon Games und Smilegate RPG haben es bisher nicht geschafft, die europäischen Server-Uhrzeiten anzupassen. Ein ähnlicher "Fehler" trat bereits in den letzten Wochen auf, als amerikanische Spieler im Zuge der "Daylight Saving Time" ihre Uhren umstellen mussten.

Hiesigen Spielern wird derzeit die Central European Time (CET) im Spiel dargestellt, nach der sich sämtliche Inhalte ausrichten. Dazu zählt das tägliche Zurücksetzen von Quests, Dungeons und Co. sowie die Uhrzeiten für Insel-Events, reisende Händler und den großen Preis von Arkesia, die nun jeweils um eine Stunde abweichen. Mit einer Anpassung der Uhrzeit auf die Sommerzeit ist nicht zu rechnen, da eine Zeitumstellung im Spiel nicht vorgesehen ist. Der Grund: Entwickler Smilegate stammt aus Südkorea, einem Land ohne Zeitumstellung.



Westlichen Spielern wird gescheitertes PvP-System vorgesetzt

Deutlich mehr Kritik ziehen Amazon Games und Smilegate derzeit mit dem kürzlich "neu" eingeführten Rankingsystem für PvP-Inhalte auf sich. Anstatt die bereits für den asiatischen Markt angepasste Fassung für die westliche Welt zu adaptieren, wird Lost Ark-Spielern in Europa und Amerika die am Heimatmarkt gescheiterte Ursprungsversion vorgesetzt. Die erste Saison für kompetitive Prüfungsarenen verlangt nach einem deutlich größeren Zeitinvestment, um vom untersten Bronzerang in die höheren Ligen Silber, Gold, Platinum und Co. aufzusteigen.

In einem Foren-Beitrag teilt Spieler "Laufie" die Erfahrungen aus Korea. Mehr als 90 Prozent der PvP-Spieler sollen es hier nicht über den ersten Bronze-Rang hinaus geschafft haben, weshalb das System überarbeitet und die Anforderungen an Rangaufstiege herabgesetzt wurden. Amazon reagiert auf die Kritik und gibt zwischen den Zeilen zu verstehen, dass der westliche Markt nicht mit dem asiatischen vergleichbar sein soll und man hierzulande erst selbst Daten über die Leistung der Spieler sammeln möchte, bevor man das in Korea gescheiterte System eventuell ebenfalls aktualisiert.

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Amazons Aktienkurs in Euro
Kindle Oasis im Preis-Check
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!