Lost Ark: Neue Bannwelle trifft hunderte unschuldige MMO-Spieler
Lost Ark hat ein Bot-Problem, vor allem mit seinen eigenen. Im Kampf gegen eine Vielzahl von "Cheatern" kommen immer mehr unschuldige Spieler unter die Räder. Nun trifft es jene, die bereits mehr als 500 Stunden Spielzeit in das noch junge Online-Rollenspiel investiert haben.
Nachdem Amazon erst Anfang März über eine Million illegale Accounts aus dem Spiel entfernt hat, bei denen ein Bot-Betrieb festgestellt wurde, folgen nach und nach weitere Bannwellen. In der Nacht auf Dienstag scheint der Algorithmus erneut zugeschlagen zu haben, wodurch viele Spieler voraussichtlich unrechtmäßig mit einer temporären Sperre bestraft wurden. So stehen augenscheinlich hunderte Lost Ark-Spieler für drei Tage vor verschlossenen Türen, die nun ihrem Ärger in den offiziellen Foren Luft machen.
'Horrormeldung' für viele Lost Ark-Spieler - Ein dreitägiger Bann
Weder ihr Itemlevel, noch ihr Goldvermögen im Spiel deuten darauf hin, dass Bots oder eine Art "Real Money Trading", eine Transaktion von Spielwährungen gegen Echtgeld über Drittanbieter-Webseiten, zum Einsatz kamen. Einzig und allein ihre lange Spielzeit scheint den westlichen Lost Ark-Algorithmus zum Schutz gegen Bots aktiviert zu haben. Als Banngrund gibt Amazon "Cheating" an und verweist auf ihren Code of Conduct (dt. Verhaltenskodex), den jeder Spieler akzeptieren muss. Detaillierte Gründe werden nicht kommuniziert, auch der Support wiegelt mit Standardantworten ab.
Bisher nahmen die Entwickler von Smilegate RPG und Amazon als Publisher nicht an der Diskussion im Forum teil, die bereits über 400 Hinweise und 10.000 Aufrufe sammeln konnte.
Siehe auch:
'Horrormeldung' für viele Lost Ark-Spieler - Ein dreitägiger Bann
Wer zu lange spielt, läuft Gefahr einen Bann zu kassieren
Bereits beim Überfliegen der hunderten Forenbeiträge zeigt sich der gemeinsame Nenner. Nahezu alle betroffenen Spieler verzeichnen eine Spielzeit von über 500 Stunden. In etwa 34 Tagen seit dem westlichen Release des Online-Rollenspiels verbrachten die Spieler somit mehr als 14 Stunden täglich in der Welt von Arkesia. Für die Bot-Erkennungssoftware von Amazon scheinbar zu lang, um ein realer Spieler des MMORPGs zu sein. Die zeitweilig gebannten Nutzer sind sich keiner Schuld bewusst und liefern entsprechende Beweise.Weder ihr Itemlevel, noch ihr Goldvermögen im Spiel deuten darauf hin, dass Bots oder eine Art "Real Money Trading", eine Transaktion von Spielwährungen gegen Echtgeld über Drittanbieter-Webseiten, zum Einsatz kamen. Einzig und allein ihre lange Spielzeit scheint den westlichen Lost Ark-Algorithmus zum Schutz gegen Bots aktiviert zu haben. Als Banngrund gibt Amazon "Cheating" an und verweist auf ihren Code of Conduct (dt. Verhaltenskodex), den jeder Spieler akzeptieren muss. Detaillierte Gründe werden nicht kommuniziert, auch der Support wiegelt mit Standardantworten ab.
Bisher nahmen die Entwickler von Smilegate RPG und Amazon als Publisher nicht an der Diskussion im Forum teil, die bereits über 400 Hinweise und 10.000 Aufrufe sammeln konnte.
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