Befragung gestartet: Microsoft Cloud im Visier der EU-Kartellbehörden
Die EU-Kartellbehörden sollen derzeit dabei sein, mithilfe von Konkurrenz-Befragungen zu klären, inwieweit sich Microsoft mit seinen Cloud-Angeboten an die EU-Kartellvorschriften hält. Man habe derzeit noch kein offizielles Verfahren eingeleitet, das könnte aber bald passieren.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die EU-Kartellbehörde einen umfangreichen Fragebogen mit verschiedenen Fragen an Kunden von Microsoft verschickt, in dem sie Informationen über die Geschäfts- und Lizenzierungspraktiken des Unternehmens anfordern. Auch Mitbewerbern wurden die Fragen zum Cloud-Geschäft bei Microsoft gesendet. Das, so Reuters, deutet auf eine mögliche formelle Untersuchung von Microsofts Cloud-Geschäft hin, die nach der Auswertung der Fragebögen eingeleitet werden könnte.
Im Fragebogen heißt es unter anderem, dass der EU-Kommission Informationen vorliegen, wonach Microsoft seine potenziell marktbeherrschende Stellung auf bestimmten Softwaremärkten nutzen könnte, um den Wettbewerb bei bestimmten Cloud-Computing-Diensten auszuschließen. Eine der Fragen der Regulierungsbehörden lautete, ob die Bedingungen in den Lizenzvereinbarungen des Unternehmens mit den Anbietern von Cloud-Diensten es den Konkurrenten ermöglichen, effektiv zu konkurrieren, oder ob sie gezwungen sind, Microsofts Dienste im Tandem zu nutzen, um konkurrieren zu können.
Diesen Befragungen vorausgegangen sind laut Reuters offizielle Beschwerden gegen Microsoft. Der deutsche Software-Anbieter NextCloud und der französische Cloud-Computing-Anbieter OVHcloud haben demnach zusammen mit zwei nicht weiter genannten Unternehmen Beschwerden über Microsofts Cloud-Praktiken eingereicht. Das führte nun zu der Voruntersuchung, bei der Microsoft von den Kartellbehörden unter die Lupe genommen wird.
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Neues großes Kartellverfahren steht im Raum
Die Europäische Kommission hatte Microsoft im vergangenen Jahrzehnt mit einer Geldstrafe von insgesamt 1,6 Milliarden Euro belegt, weil es gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen und seine Anordnung zur Eindämmung wettbewerbswidriger Praktiken nicht eingehalten hat. Jetzt könnte sich ein ähnliches Verfahren wiederholen.Im Fragebogen heißt es unter anderem, dass der EU-Kommission Informationen vorliegen, wonach Microsoft seine potenziell marktbeherrschende Stellung auf bestimmten Softwaremärkten nutzen könnte, um den Wettbewerb bei bestimmten Cloud-Computing-Diensten auszuschließen. Eine der Fragen der Regulierungsbehörden lautete, ob die Bedingungen in den Lizenzvereinbarungen des Unternehmens mit den Anbietern von Cloud-Diensten es den Konkurrenten ermöglichen, effektiv zu konkurrieren, oder ob sie gezwungen sind, Microsofts Dienste im Tandem zu nutzen, um konkurrieren zu können.
Diesen Befragungen vorausgegangen sind laut Reuters offizielle Beschwerden gegen Microsoft. Der deutsche Software-Anbieter NextCloud und der französische Cloud-Computing-Anbieter OVHcloud haben demnach zusammen mit zwei nicht weiter genannten Unternehmen Beschwerden über Microsofts Cloud-Praktiken eingereicht. Das führte nun zu der Voruntersuchung, bei der Microsoft von den Kartellbehörden unter die Lupe genommen wird.
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