Riesenlücke in der Microsoft Cloud:
'Leichter' Zugriff auf fremde Inhalte
Microsofts Cloud-Plattform wies offenbar über einen langen Zeitraum eine massive Schwachstelle auf, durch die ein Angreifer sich über Umwege Zugriff auf die von den Redmondern gehosteten Virtual Machines anderer Nutzer verschaffen konnte.
Die von ihrem Entdecker Tzah Pahima von der Firma OrcaSecurity so genannte SynLapse-Lücke ermöglichte es offenbar, auf die VMs anderer Cloud-Kunden von Microsoft zuzugreifen, wenn diese über den Dienst Azure Synapse auf den Servern der Redmonder laufen. Offenbar war die Abtrennung zwischen den unterschiedlichen Kunden nicht gut genug abgesichert.
Durch die Verkettung einer Reihe von Angriffsmöglichkeiten war es letztlich möglich, Angriffe durchzuführen, bei denen sich in einer beliebigen per Azure Synapse gehosteten VM Code ausführen ließ - man musste nur den Namen des jeweiligen Synapse Workspace kennen. Eigentlich hatten die Sicherheitsspezialisten das Problem schon im Januar erstmals gemeldet.
Erst jetzt veröffentlichten sie jedoch konkrete Details, laut denen es gut vier Monate dauerte, bis Microsoft die Ursachen der Lücke in den Griff bekommen konnte. Die Redmonder hätten außerdem eine Bug-Bounty in Höhe von 60.000 Dollar gezahlt, bevor man jetzt nach der Beseitigung der Lücke mit Details an die Öffentlichkeit gehen konnte. Für die Schließung der Schwachstelle hatte es übrigens drei Anläufe gebraucht, da sich die ersten beiden Fixes wohl leicht umgehen ließen.
Microsofts Server spuckt Zugangsdaten von anderen Azure-Kunden aus
Wie Orca Security laut The Hacker News erklärte, ließ sich mit relativ wenig Aufwand dafür sorgen, dass man über eine interne Programmierschnittstelle (API) den Speicherinhalt eines Prozesses erlangen konnte, über den externe Verbindungen verwaltet werden, so dass die Zugangsdaten für Datenbanken, Server und andere Azure-Dienste von anderen Kunden in fremde Hände gelangen konnten.Durch die Verkettung einer Reihe von Angriffsmöglichkeiten war es letztlich möglich, Angriffe durchzuführen, bei denen sich in einer beliebigen per Azure Synapse gehosteten VM Code ausführen ließ - man musste nur den Namen des jeweiligen Synapse Workspace kennen. Eigentlich hatten die Sicherheitsspezialisten das Problem schon im Januar erstmals gemeldet.
Erst jetzt veröffentlichten sie jedoch konkrete Details, laut denen es gut vier Monate dauerte, bis Microsoft die Ursachen der Lücke in den Griff bekommen konnte. Die Redmonder hätten außerdem eine Bug-Bounty in Höhe von 60.000 Dollar gezahlt, bevor man jetzt nach der Beseitigung der Lücke mit Details an die Öffentlichkeit gehen konnte. Für die Schließung der Schwachstelle hatte es übrigens drei Anläufe gebraucht, da sich die ersten beiden Fixes wohl leicht umgehen ließen.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen