Mobilität: Verbrenner nie die billigste Option - E-Autos & Bahn sparen
Viele Verbraucher lassen sich durch die höheren Anschaffungskosten vom Kauf eines Elektroautos abschrecken. Allerdings amortisieren sich die höheren Preise recht schnell, denn die Einsparungen im laufenden Betrieb sind erheblich.
Bei der Umweltorganisation Greenpeace hat man die aktuellen Gesamtkosten von Benzinern, Diesel-Fahrzeugen und E-Autos miteinander verglichen und auf den einzelnen Monat heruntergebrochen. Dabei setzte man auf Daten des Auto-Lobbyverbandes ADAC und des Verkehrsministeriums. Und die Ergebnisse waren ziemlich eindeutig: Wer heute beispielsweise statt eines VW Golf 2.0 TSI ein vergleichbares Elektroauto wie den ID.3 des gleichen Herstellers kauft, spart pro Monat etwa 180 Euro.
Im Vergleich mit dem Diesel-SUV Tiguan 2.0 TDI sollen die durchschnittlichen Einspar-Möglichkeiten sogar bei rund 290 Euro pro Monat liegen. Die Kalkulation soll dabei bereits die Steuer-Senkung auf Treibstoff, die von der Bundesregierung angekündigt wurde, beinhalten. Betrachtet man die Preise auf dem aktuellen Marktniveau, wären die Einsparungen von E-Auto-Besitzern noch höher. Wenn man für das Elektroauto auch noch den Strom vom eigenen Dach beziehen kann, lassen sich noch einmal 30 Euro monatlich sparen.
Es lohnt sich allerdings, auch andere Verkehrsmittel zu betrachten. Wer in einem Single-Haushalt wohnt, fährt eigentlich am besten, wenn komplett aufs Auto verzichtet wird. Bei der Nutzung von Rad und Bahn mit einer Bahncard 50 kommt man hier auf die niedrigsten Mobilitätskosten. Ebenso sieht es bei einem Zwei-Personen-Haushalt aus. Familien mit zwei Kindern über 14 Jahren fahren hingegen mit einem Elektroauto am günstigsten.
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Im Vergleich mit dem Diesel-SUV Tiguan 2.0 TDI sollen die durchschnittlichen Einspar-Möglichkeiten sogar bei rund 290 Euro pro Monat liegen. Die Kalkulation soll dabei bereits die Steuer-Senkung auf Treibstoff, die von der Bundesregierung angekündigt wurde, beinhalten. Betrachtet man die Preise auf dem aktuellen Marktniveau, wären die Einsparungen von E-Auto-Besitzern noch höher. Wenn man für das Elektroauto auch noch den Strom vom eigenen Dach beziehen kann, lassen sich noch einmal 30 Euro monatlich sparen.
Singles sollten Bahn fahren
Die Berechnungen gehen dabei außerdem von Neuwagen aus. Bei Gebrauchtfahrzeugen wird die Berechnung wesentlich komplexer und es lassen sich letztlich nur Näherungen erreichen. Man rechnet hier damit, dass man bei Verbrennern mit einem gebrauchten Auto aufgrund der deutlich niedrigeren Anschaffungskosten auf den halben Monatswert kommt, bei den Stromern liegt die Ersparnis bei lediglich 40 Prozent.Es lohnt sich allerdings, auch andere Verkehrsmittel zu betrachten. Wer in einem Single-Haushalt wohnt, fährt eigentlich am besten, wenn komplett aufs Auto verzichtet wird. Bei der Nutzung von Rad und Bahn mit einer Bahncard 50 kommt man hier auf die niedrigsten Mobilitätskosten. Ebenso sieht es bei einem Zwei-Personen-Haushalt aus. Familien mit zwei Kindern über 14 Jahren fahren hingegen mit einem Elektroauto am günstigsten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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