Niedrigere Nachfrage: Preiskampf bei Smartphones steht bevor
MediaTek und Qualcomm könnten sich im weiteren Jahresverlauf offenbar einen kleinen Preiskrieg liefern. Davon sollen nach Einschätzung von Marktbeobachtern wohl vor allem die Endkunden profitieren, da die Preise für 5G-fähige Smartphones fallen sollten.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, gehen Quellen aus der Industrie davon aus, dass sich die beiden größten Anbieter von Plattformen für mobile Endgeräte im weiteren Jahresverlauf mit Preissenkungen gegeneinander positionieren dürften. MediaTek und Qualcomm wollen durch Preissenkungen wohl versuchen, gegen die sinkende Nachfrage anzukämpfen.
Weil die chinesischen Smartphone-Hersteller schon jetzt beginnen, ihre Bestellungen bei den beiden großen Chiplieferanten zurückzuschrauben, droht den beiden Konzernen ein Rückgang ihrer Lieferzahlen. Um dem entgegenzuwirken, dürften Qualcomm und MediaTek ihre Preise im nächsten Quartal jeweils um fünf bis zehn Prozent reduzieren, wobei die Nachlässe wahrscheinlich je nach Modellsegment variieren werden.
Dahinter steckt der Versuch der beiden Chiphersteller, ihre Stückzahlen auch bei den leistungsstärkeren SoCs für das Jahr 2022 auf einem hohen Niveau zu halten. Der Spielraum ist dabei allerdings begrenzt, weil die Fertigung in hochmodernen kleinstmöglichen Nanometer-Prozessen bei TSMC und Samsung mit erhöhten Kosten verbunden ist.
Die Ursache der Preissenkungen sind eine sinkende Nachfrage aus China in Verbindung mit der unsicheren weltweiten Lage in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der anhaltenden Coronavirus-Pandemie. Derzeit bleiben die chinesischen Hersteller angeblich vor allem auf ihren teureren Smartphone-Modellen sitzen und leiden unter großen Lagerbeständen durch schleppende Verkäufe.
Weil die chinesischen Smartphone-Hersteller schon jetzt beginnen, ihre Bestellungen bei den beiden großen Chiplieferanten zurückzuschrauben, droht den beiden Konzernen ein Rückgang ihrer Lieferzahlen. Um dem entgegenzuwirken, dürften Qualcomm und MediaTek ihre Preise im nächsten Quartal jeweils um fünf bis zehn Prozent reduzieren, wobei die Nachlässe wahrscheinlich je nach Modellsegment variieren werden.
Günstigere Smartphones mit High-End-Ausstattung erwartet
Im weiteren Verlauf erwarten die Marktbeobachter noch weiter gehende Nachlässe, so dass die Preise für 5G-fähige Smartphone-Prozessoren unter die 40-Dollar-Marke fallen werden, heißt es. Außerdem dürften die sinkenden Preise dafür sorgen, dass die Gerätehersteller häufiger die Möglichkeit bekommen, High-End-Chips wie den Snapdragon 8 Gen1 von Qualcomm und den MediaTek Dimensity 9000 in Smartphones der oberen Mittelklasse oder günstigen Flaggschiff-Modellen zu verbauen.Dahinter steckt der Versuch der beiden Chiphersteller, ihre Stückzahlen auch bei den leistungsstärkeren SoCs für das Jahr 2022 auf einem hohen Niveau zu halten. Der Spielraum ist dabei allerdings begrenzt, weil die Fertigung in hochmodernen kleinstmöglichen Nanometer-Prozessen bei TSMC und Samsung mit erhöhten Kosten verbunden ist.
Die Ursache der Preissenkungen sind eine sinkende Nachfrage aus China in Verbindung mit der unsicheren weltweiten Lage in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der anhaltenden Coronavirus-Pandemie. Derzeit bleiben die chinesischen Hersteller angeblich vor allem auf ihren teureren Smartphone-Modellen sitzen und leiden unter großen Lagerbeständen durch schleppende Verkäufe.
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