Weil Samsung weiter strauchelt: TSMC baut 5nm-Kapazitäten stark aus

Weil Samsung weiterhin große Probleme dabei hat, die Ausbeute der modernsten Fertigungsprozesse für Chips mit extrem kleinen Strukturbreiten zu steigern, sieht der größte Konkurrent TSMC offenbar seine Chancen wachsen. Der Marktführer baut deshalb die Kapazitäten massiv aus. Samsung gelingt es nach wie vor offenbar nicht, die Ausbeute bei der Fertigung von Chips mit fünf oder weniger Nanometern Strukturbreite so weit zu steigern, dass man Kunden wie Qualcomm und andere Chipanbieter mit ausreichenden Stückzahlen bedienen kann. Der weltweit größte Vertragsfertiger für derartige Chips TSMC will Samsung deshalb mit einem Ausbau seiner Kapazitäten das Leben noch schwerer machen, heißt es aus Asien.

Laut einem Bericht des taiwanesischen Branchendiensts DigiTimes will TSMC seine Kapazität für Wafer für die Fertigung von Chips mit 5 Nanometern Strukturbreite bis zum dritten Quartal 2022 von derzeit 120.000 Einheiten im Monat auf dann immerhin 150.000 Einheiten pro Monat steigern. Dies sollen Quellen bei den Lieferanten für Fertigungsanlagen verraten haben.

Samsung verliert wichtige Kunden an TSMC

TSMC will außerdem die eigenen Kapazitäten für Chips mit nur noch vier Nanometern Strukturbreite innerhalb der zweiten Jahreshälfte 2022 kräftig ausbauen. Dafür haben Kunden wie Nvidia bereits hohe Summen angezahlt, um sich Kapazitäten zu sichern. Allein Nvidia soll mehr als 10 Milliarden Dollar für die Fertigung neuer Chips im 4-Nanometer-Maßstab vorab gezahlt haben.

Auch Qualcomm hat seine Bestellungen bei TSMC deutlich vergrößert, will man doch wohl schon im Mai eine neue Variante des Snapdragon 8 Gen 1 auf den Markt bringen. Durch den Node-Change zu TSMC will Qualcomm angeblich eine bessere Verfügbarkeit des aktuellen Top-SoCs sicherstellen, wobei der Chip wohl unter einem neuen Namen als "Snapdragon 8 Gen1 Plus" vermarktet werden soll.

TSMC soll aktuell rund 70 Prozent Ausbeute bei seiner 5-Nanometer-Fertigung haben, während Samsungs Halbleitersparte nur rund 35 Prozent Yield-Rate erreicht. Erst vor kurzem hatte Samsung beteuert, dass man derzeit eine Steigerung der Ausbeute verzeichnet, nannte aber keine konkreten Zahlen.

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