Chips ahoi: TSMC meldet Geldregen, obwohl die Krise naht
Der weltweit größte Chip-Vertragsfertiger TSMC kann sich trotz eines starken Rückgangs der Nachfrage und immer wieder neuer Inflations-Rekorde über einen massiven Anstieg seiner Gewinne und Umsätze freuen. Die Aussichten für die nähere Zukunft sind allerdings nicht so rosig.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) meldete heute ihre aktuellen Quartalszahlen. Laut dem Konzern stieg der Nettogewinn in der Zeit von April bis Juni 2022 um ganze 76,4 Prozent gegen über dem Vorjahr. Der Umsatz legte um 43,5 Prozent zu. Zuletzt generierte die Chipproduktion bei TSMC einen Gewinn von mehr als acht Milliarden Dollar.
Weil die Nachfrage für die Produkte der Kunden von TSMC in Folge des Ukraine-Kriegs und der dadurch ausgelösten massiven Inflation aber in den letzten Monaten stark nachgelassen hat und in den kommenden Monaten weiter fallen wird, muss sich wohl auch TSMC auf härtere Zeiten einstellen.
So erwarten Marktbeobachter, dass der weltgrößte Chip-Vertragsfertiger in den kommenden Monaten ebenfalls einen Rückgang seiner bisher extrem hohen Auslastung verzeichnen wird. Gleichzeitig steigen allerdings die Kosten für Materialien und Produktion, so dass TSMC ebenfalls unter Druck steht.
TSMC selbst gibt sich bisher allerdings zuversichtlich, rechnet man für das gesamte Jahr 2022 doch aufgrund der positiven Entwicklung in der ersten Jahreshälfte mit einem insgesamt um rund 30 Prozent besseren Ergebnis als im Vorjahr.
Wenn die Kunden leiden, leidet auch TSMC
Die guten Zahlen von TSMC sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass noch immer eine hohe Nachfrage nach den von dem Konzern gefertigen Chips bestand. TSMC hatte vor einige Zeit zudem die Preise erhöht, um von dem Interesse an seinen Fertigungsfähigkeiten zu profitieren. TSMC produziert die Chips von Apple, Qualcomm, AMD, Nvidia, Broadcom und diversen anderen bekannten Anbietern in deren Auftrag.Weil die Nachfrage für die Produkte der Kunden von TSMC in Folge des Ukraine-Kriegs und der dadurch ausgelösten massiven Inflation aber in den letzten Monaten stark nachgelassen hat und in den kommenden Monaten weiter fallen wird, muss sich wohl auch TSMC auf härtere Zeiten einstellen.
So erwarten Marktbeobachter, dass der weltgrößte Chip-Vertragsfertiger in den kommenden Monaten ebenfalls einen Rückgang seiner bisher extrem hohen Auslastung verzeichnen wird. Gleichzeitig steigen allerdings die Kosten für Materialien und Produktion, so dass TSMC ebenfalls unter Druck steht.
TSMC selbst gibt sich bisher allerdings zuversichtlich, rechnet man für das gesamte Jahr 2022 doch aufgrund der positiven Entwicklung in der ersten Jahreshälfte mit einem insgesamt um rund 30 Prozent besseren Ergebnis als im Vorjahr.
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