TSMC & Co: Taiwan will Russland von der Chip-Versorgung abschneiden
Ausgelöst durch den Krieg gegen die Ukraine drohen Russland nicht nur im Bankensektor Sanktionen, auch wichtige Technologien sollen nicht mehr für Russland verfügbar gemacht werden. Der weltgrößte Chipfertiger TSMC hat jetzt angekündigt, alle Maßnahmen umzusetzen, mit denen Russland von der Chip-Versorgung abgeschnitten werden soll.
Noch hat die taiwanesische Regierung nicht entschieden, wie genau sie ihrerseits auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine reagieren will. Derzeit finden entsprechende Gespräche mit internationalen Partnern statt, allen voran die USA, um sich über gemeinsame Maßnahmen wie etwa Handelsverbote und Embargos abzustimmen.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und diverse andere Unternehmen aus Taiwan haben aber bereits angekündigt, dass man jede Art der Sanktionierung unterstützen werde, die von der dortigen Regierung angeordnet wird. Nach Angaben des Analysten Dan Nysted ist Russland auf der Liste der größten direkten Abnehmer von Produkten aus Taiwan auf Platz 35 zu finden.
Die Regierung Taiwans stellte heute laut der taiwanischen Nachrichtenagentur CNA in Aussicht, dass man sehr bald in Abstimmung mit den USA und anderen Ländern konkrete Sanktionen gegen Russland umsetzen werde, die auch den Technologiesektor betreffen sollen. Diverse andere Chiphersteller haben bereits ebenfalls zugesagt, eventuelle Ausfuhrverbote einhalten zu wollen.
Offen ist noch, inwiefern die Ausfuhr von Technologieprodukten wie Smartphones, PCs, Fernsehern oder anderen Geräten beschränkt werden soll. Denkbar wäre auch, dass die USA ein generelles Handelsverbot gegen russische Firmen erlassen, ähnlich dem, was man gegen den chinesischen Konzern Huawei umgesetzt hatte, der mittlerweile weder Software noch Hardware oder Komponenten mehr einkaufen kann, die mit Hilfe von US-Technologien produziert oder entwickelt wurden.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und diverse andere Unternehmen aus Taiwan haben aber bereits angekündigt, dass man jede Art der Sanktionierung unterstützen werde, die von der dortigen Regierung angeordnet wird. Nach Angaben des Analysten Dan Nysted ist Russland auf der Liste der größten direkten Abnehmer von Produkten aus Taiwan auf Platz 35 zu finden.
TSMC hat Erfahrung mit Exportbeschränkungen
TSMC erklärte laut Reuters, dass man ein striktes Export-Kontrollsystem habe, über das sich genau nachvollziehen lasse, wohin bestimmte Produkte geliefert werden dürfen. Der Konzern werde alle Sperrmaßnahmen gegen Russland mittragen. TSMC ist der weltgrößte Vertragsfertiger von Halbleiterprodukten und produziert die Chips der wichtigsten Anbieter wie Apple, Qualcomm, Nvidia, AMD und MediaTek.Die Regierung Taiwans stellte heute laut der taiwanischen Nachrichtenagentur CNA in Aussicht, dass man sehr bald in Abstimmung mit den USA und anderen Ländern konkrete Sanktionen gegen Russland umsetzen werde, die auch den Technologiesektor betreffen sollen. Diverse andere Chiphersteller haben bereits ebenfalls zugesagt, eventuelle Ausfuhrverbote einhalten zu wollen.
Offen ist noch, inwiefern die Ausfuhr von Technologieprodukten wie Smartphones, PCs, Fernsehern oder anderen Geräten beschränkt werden soll. Denkbar wäre auch, dass die USA ein generelles Handelsverbot gegen russische Firmen erlassen, ähnlich dem, was man gegen den chinesischen Konzern Huawei umgesetzt hatte, der mittlerweile weder Software noch Hardware oder Komponenten mehr einkaufen kann, die mit Hilfe von US-Technologien produziert oder entwickelt wurden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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