Intel: TSMC soll Grafik für 14. Chipgeneration bauen, Verschiebung droht
Intel-Chef Pat Gelsinger will wahrscheinlich im August nach Taiwan reisen, um Gespräche mit dem weltgrößten Chip-Vertragsfertiger und Konkurrenten TSMC zu führen. Hintergrund sind offenbar Probleme bei der Arbeit an der "Meteor Lake"-Familie von 3-Nanometer-SoCs.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der dort ansässigen Chipfertiger berichtet, stehen im August wahrscheinlich Gespräche zwischen Intel-Chef Pat Gelsinger und TSMC an, bei denen es um die Kooperation beim Bau von 3-Nanometer-Chips geht. Intel hatte bereits in Aussicht gestellt, dass man zu den ersten Kunden gehört, die TSMCs neuen 3nm-Node nutzen wollen.
Aktuell soll Intel noch immer an seinen ursprünglichen Plänen festhalten, die vorsehen, dass TSMC die Grafikeinheit der neuen "Meteor Lake"-Chips fertigt, während Intel die CPU in seinem eigenen 7nm-Prozess fertigt, so dass die beiden Teile dann in einem gemeinsamen Package vereint werden können.
Eigentlich sollte TSMC ab Ende 2022 bereits mit der Fertigung der Grafikeinheit für die neuen Intel-Chips beginnen, doch durch die geänderten Pläne von Intel könnte sich der Beginn der 3nm-Fertigung bei TSMC nun verschieben. Der taiwanische Vertragsfertiger hat sogar einen Teil seiner Anlagen extra für Intel umgebaut, um dort in großem Stil künftige CPUs des US-Konzerns produzieren zu können.
Die Gründe für die Verschiebung des Zeitplans für die Einführung der "Meteor Lake"-SoCs sind derzeit noch nicht klar. Denkbar wäre neben Problemen in der Entwicklung der neuen Chips und Fertigungsprozesse auch, dass Intel aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Aussichten und der drohenden Rezession sich selbst und seinen Hardware-Partnern mehr Zeit einräumen will, um bereits vorhandene Chips in fertigen Produkten zu verkaufen. Die Lager der PC-Hersteller und anderer Elektronikanbieter quellen aufgrund der in Folge der massiven Inflation stark gesunkenen Nachfrage derzeit über.
Siehe auch:
Intel 'Meteor Lake' doch erst Ende 2023?
Weil Intel derzeit seine Planung für die Einführung der "Meteor Lake" genannten Chipfamilie ändert, zeichnet sich eine Verschiebung des Produktionsbeginns auf einen späteren Zeitpunkt ab, heißt es. War bisher eine Einführung in der ersten Jahreshälfte 2023 geplant, soll nun wohl erst gegen Ende des Jahres 2023 mit der Verfügbarkeit der 14. Generation der Intel Core-Familie zu rechnen sein.Aktuell soll Intel noch immer an seinen ursprünglichen Plänen festhalten, die vorsehen, dass TSMC die Grafikeinheit der neuen "Meteor Lake"-Chips fertigt, während Intel die CPU in seinem eigenen 7nm-Prozess fertigt, so dass die beiden Teile dann in einem gemeinsamen Package vereint werden können.
Eigentlich sollte TSMC ab Ende 2022 bereits mit der Fertigung der Grafikeinheit für die neuen Intel-Chips beginnen, doch durch die geänderten Pläne von Intel könnte sich der Beginn der 3nm-Fertigung bei TSMC nun verschieben. Der taiwanische Vertragsfertiger hat sogar einen Teil seiner Anlagen extra für Intel umgebaut, um dort in großem Stil künftige CPUs des US-Konzerns produzieren zu können.
Die Gründe für die Verschiebung des Zeitplans für die Einführung der "Meteor Lake"-SoCs sind derzeit noch nicht klar. Denkbar wäre neben Problemen in der Entwicklung der neuen Chips und Fertigungsprozesse auch, dass Intel aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Aussichten und der drohenden Rezession sich selbst und seinen Hardware-Partnern mehr Zeit einräumen will, um bereits vorhandene Chips in fertigen Produkten zu verkaufen. Die Lager der PC-Hersteller und anderer Elektronikanbieter quellen aufgrund der in Folge der massiven Inflation stark gesunkenen Nachfrage derzeit über.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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