Ständig kaputt: Kamera-Anhänger der Berliner Polizei totaler Reinfall

Sie sollten der flexiblen Überwachung von Brennpunkten dienen, entpuppen sich aber als totaler Reinfall. Die Berliner Polizei stellt ihren mobilen Anhängern mit Videokameras ein vernichtendes Zeugnis aus. Die Technik fällt ständig aus, Kriminelle gehen ein paar Meter weiter.
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Idee des mobilen Kamera-Anhängers scheitert krachend an Technik und Alltag

Die Idee ist recht einfach, die technische Umsetzung für die Polizei aber offenbar zu schwer und der Nutzen mehr als zweifelhaft. Berlin hatte im Jahr 2017 zwei Anhänger mit Kamera-Technik angeschafft, mit denen Ordnungshütern eine Möglichkeit gegeben werden sollte, eine flexible Überwachung von Brennpunkten mit erhöhter krimineller Aktivität vornehmen zu können. Wie der RBB berichtet, kann man jetzt ein vernichtendes Fazit ziehen.

Wie die Polizei mitteilt, konnte einer der Anhänger wegen technischer Probleme im letzten Jahr nur vier Monate eingesetzt werden. Die restlichen acht Monate hätte dieser Anhänger "aufgrund von konstruktionsbedingten Fehlern" mit Wartung und Reparaturen verbracht, so die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der oppositionellen CDU im Abgeordnetenhaus. Der andere Anhänger war demnach öfter im Einsatz, aber auch hier mussten wiederholt "technische Probleme" festgestellt werden.

38 Einsätze, kein Nutzen

Ein genauer Blick auf die Einsätze zeigt, dass die beiden Anhänger so seit 2017 insgesamt nur 38 Mal für den vorgesehenen Zweck genutzt und an Orten mit erhöhter Kriminalität aufgestellt wurden. Doch auch, wenn die Technik mitspielt, bleibt die erhoffte Wirkung vollständig aus, denn Verbrecher oder Verdächtige konnte die Polizei bei keinem der Einsätze ermitteln. "Es wurden keine Strafverfahren eingeleitet", so die offizielle Mitteilung.

Die Polizei weist zwar darauf hin, dass man "eine deutliche präventive Wirkung" nach Aufstellen der Kameras festgestellt habe, dieser scheinbar positive Effekt wird aber schon früh nach den ersten Einsätzen durch interne Auswertungen relativiert. Wie die Beamten laut RBB notieren, hätten "Dealer und Taschendiebe" ihre Aktivität nach Ankunft der mobilen Anlagen "lieber einige Meter weiter" fortgeführt.

Siehe auch: Rechtswidriger Zugriff: Polizei nutzt Daten der Luca-App für Ermittlung
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