ExoMars-Rover bleibt auf der Erde:
DLR kappt alle Projekte mit Russland

Die Entscheidung des russischen Diktators Wladimir Putin, einen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu führen, hat auch unmittelbare Folgen auf zahlreiche Forschungs-Kooperationen - auch beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
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Der Vorstand der Organisation hat vor dem Hintergrund des Krieges beschlossen, dass die Zusammenarbeit mit russischen Institutionen bei laufenden oder in Planung befindlichen Projekten gestoppt wird. Darüber hinaus soll es auch keine neuen Projekte oder Initiativen mehr geben. Ob dies auf einen bestimmten Zeitraum befristet oder von konkreten Änderungen abhängig ist, wurde nicht ausgeführt.

Das DLR sehe sich als eine der größten Forschungsorganisationen in Europa der internationalen Zusammenarbeit für Gesellschaft und Wirtschaft in einer Verpflichtung, diese Entscheidung zu treffen, hieß es. "Im DLR sind Mitarbeitende aus 96 Ländern beschäftigt. Sie stehen für ein friedliches Miteinander aller Nationen und Menschen", führt der Vorstand in seiner Stellungnahme aus.

ExoMars-Rover bleibt auf der Erde

Zwischen dem DLR und russischen Organisationen, Unternehmen und Hochschulen gibt es vielfältige Projekte - oft auch in Verbindung mit vielen weiteren Partnern. Auch mit diesen läuft dem Vernehmen nach die Abstimmung, wie genau sich die Trennung von den russischen Beteiligten gestalten soll. Immerhin müssen hier nicht alle Projekte eingestellt werden, teilweise lassen diese sich auch in Eigenregie weiterführen.

Ein laufendes Projekt, das konkret von der Entscheidung betroffen ist, ist das Weltraum-Röntgenteleskop eRosita. Dieses beruht auf Planungen, die bereits in der Sowjetunion der späten 1980er Jahre begannen, von Russland aufgrund von Ressourcen-Engpässen letztlich aber nicht allein umgesetzt werden konnte. In diesem Jahr sollte außerdem der gemeinsame Mars-Rover ExoMars auf den Weg zum Roten Planeten gebracht werden - das wird nun nicht stattfinden.

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