Ukraine-Krieg: Spotify schließt russische Büros, nicht aber den Dienst
Vor einer Woche hat Russland die Ukraine angegriffen und seither ist das Land in einer politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Isolation. Auch IT-Unternehmen haben Produkte und Dienste zurückgezogen. Spotify hat zwar die Büros in Russland geschlossen, nicht aber seinen Dienst.
In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Länder Sanktionen gegen Russland ausgesprochen, viele westliche Unternehmen haben von sich aus Schritte und Maßnahmen durchgeführt, um das Land für den Überfall auf die Ukraine zu bestrafen. Zuletzt hat der ukrainische Vize-Premierminister Mykhailo Fedorov zahlreiche westliche IT-Unternehmen aufgerufen, sich an den Sanktionen freiwillig zu beteiligen.
Er verschickte offene Briefe in Richtung Microsoft, Sony, Oracle, SAP und auch Spotify. Oracle und SAP haben vor kurzem auch bekannt gegeben, ihre Tätigkeit (Oracle) bzw. den Verkauf (SAP) einzustellen. Spotify hat nun ebenfalls reagiert, allerdings hat der schwedische Streaming-Dienst "nur" seine Büros geschlossen.
Das Gesetz ist noch sehr neu und viele Unternehmen müssen es noch umsetzen - oder besser gesagt hätten es vor dem Krieg umsetzen müssen. Spotify ist dem schon nachgekommen, zieht sich aber nun nach nur wenigen Wochen wieder zurück.
Seinen Streaming-Dienst will das Unternehmen aber weiterhin auch in Russland anbieten. Spotify dazu gegenüber Variety: "Wir halten es für äußerst wichtig, unseren Dienst in Russland aufrechtzuerhalten, um den globalen Informationsfluss zu ermöglichen." Immerhin wird der Dienst aber auch Inhalte und Kanäle von RT und Sputnik verbannen.
Siehe auch:
Er verschickte offene Briefe in Richtung Microsoft, Sony, Oracle, SAP und auch Spotify. Oracle und SAP haben vor kurzem auch bekannt gegeben, ihre Tätigkeit (Oracle) bzw. den Verkauf (SAP) einzustellen. Spotify hat nun ebenfalls reagiert, allerdings hat der schwedische Streaming-Dienst "nur" seine Büros geschlossen.
"Informationsfluss erhalten"
Das ist allerdings ein Schritt, der dem Unternehmen kaum schwer gefallen sein dürfte. Denn wie Variety berichtet, hat Spotify seine Vertretung in Moskau erst im Februar eröffnet. Das ist nach einem neuen russischen Gesetz notwendig geworden, denn dieses schreibt vor, dass ausländische Technik-Unternehmen mit mehr als 500.000 Nutzern vor Ort Büros betreiben müssten.Das Gesetz ist noch sehr neu und viele Unternehmen müssen es noch umsetzen - oder besser gesagt hätten es vor dem Krieg umsetzen müssen. Spotify ist dem schon nachgekommen, zieht sich aber nun nach nur wenigen Wochen wieder zurück.
Seinen Streaming-Dienst will das Unternehmen aber weiterhin auch in Russland anbieten. Spotify dazu gegenüber Variety: "Wir halten es für äußerst wichtig, unseren Dienst in Russland aufrechtzuerhalten, um den globalen Informationsfluss zu ermöglichen." Immerhin wird der Dienst aber auch Inhalte und Kanäle von RT und Sputnik verbannen.
Siehe auch:
- Ukraine will, dass sich PlayStation und Xbox aus Russland zurückziehen
- Tim Cook: Apple verdreifacht Mitarbeiterspenden an die Ukraine
- Krieg in der Ukraine: Apple stoppt Verkauf von iPhones & Co in Russland
- Die Ukraine fordert, Russland vollständig vom Internet abzuschneiden
- Erfolge für "IT-Armee" der Ukraine: Etliche russische Seiten vom Netz
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