Klimagründe: Bitcoin-Minern wird Betrieb von Gas-Kraftwerk verweigert
Das Schürfen von Kryptowährungen war zumindest bis zum Krypto-Crash ein lukratives Geschäft, jedenfalls dann, wenn man es professionell betrieben hat. Das brachte Miner auf die Idee, Kraftwerke zum Schürfen einzusetzen. New York hat ein solches Projekt nun abgelehnt.
Bitcoin-Mining ist aufwendig, vor allem dann, wenn man es gewinnbringend machen will. Denn um hier schwarze Zahlen schreiben zu können, benötigt man sehr viel Energie. Und die kommt nicht immer aus der sprichwörtlichen Steckdose, entsprechend haben schon einige Unternehmen ehemalige Kraftwerke gekauft und wieder in Betrieb genommen, einzig und alleine, um auf diese Weise Kryptowährungen zu generieren.
Als Grund, der Greenidge Generating Station die Betriebserlaubnis zu verweigern, wurden die Klimaziele des Ostküstenstaates genannt. Wie The Verge berichtet, protestierten außerdem Bewohner gegen die Inbetriebnahme des ehemaligen Kohlekraftwerks, das auf Gas umgerüstet wurde. Sie hatten Sorge, dass das an einem See gelegene Kraftwerk sich negativ auf den Tourismus und den Fischbestand auswirkt.
Der Bundesstaat hatte außerdem die Befürchtung, dass eine Genehmigung Vorbild für weitere Projekte dieser Art sein könnte. Denn New York hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt, man will den Ausstoß von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten um mindestens 85 Prozent reduzieren. New Yorks für Klimafragen zuständiges Department of Environmental Conservation hat letztlich entschieden, dass der Greenidge-Betrieb "unvereinbar mit den im Klimagesetz festgelegten landesweiten Grenzwerten für Treibhausgasemissionen" wäre.
Siehe auch:
Massive Kritik in Bezug auf Klimaschutz
Doch solche Vorhaben ernten viel Kritik von Umweltschützern und Krypto-Gegnern. Und diese konnten nun in New York einen großen Erfolg feiern. Denn der US-Bundesstaat hat einem geplanten, mit Gas betriebenem Kraftwerk die Genehmigung verweigert. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Als Grund, der Greenidge Generating Station die Betriebserlaubnis zu verweigern, wurden die Klimaziele des Ostküstenstaates genannt. Wie The Verge berichtet, protestierten außerdem Bewohner gegen die Inbetriebnahme des ehemaligen Kohlekraftwerks, das auf Gas umgerüstet wurde. Sie hatten Sorge, dass das an einem See gelegene Kraftwerk sich negativ auf den Tourismus und den Fischbestand auswirkt.
Der Bundesstaat hatte außerdem die Befürchtung, dass eine Genehmigung Vorbild für weitere Projekte dieser Art sein könnte. Denn New York hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt, man will den Ausstoß von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten um mindestens 85 Prozent reduzieren. New Yorks für Klimafragen zuständiges Department of Environmental Conservation hat letztlich entschieden, dass der Greenidge-Betrieb "unvereinbar mit den im Klimagesetz festgelegten landesweiten Grenzwerten für Treibhausgasemissionen" wäre.
Siehe auch:
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