Embargo: Huawei macht auf öko, weil Smartphones nicht mehr laufen
Huawei hat nach Elektroautos und PCs einen neuen Geschäftszweig gefunden, durch den man die massiven Verluste in Folge des US-Embargos und dem daraus resultierenden Einbruch seiner Smartphone-Verkäufe abfangen will - die Umwelt.
Der chinesische Netzwerkausrüster und IT-Konzern verkündete anlässlich des Mobile World Congress 2022, dass man verstärkt in Technologien investieren will, die der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen und der Einsparung von Energie dienen sollen. "Digitalisierung und Kohlenstoffneutralität sind zwei der wichtigsten Themen der Welt", erklärte Huaweis stellvertretender Vorsitzender Guo Ping auf dem MWC in Barcelona.
Huawei stellte außerdem Investitionen in Höhe von vier Milliarden Yuan, also umgerechnet gut 570 Millionen Euro, bei seiner sogenannten Digital Power-Sparte in Aussicht, mit denen man ein neues Forschungszentrum und Büros für die Abteilung einrichten will. Dort sollen Technologien entwickelt werden, um die Energieeffizienz von Mobilfunknetzen und deren Betreibern zu steigern. Unter anderem soll die Energieaufnahme der Mobilfunkanlagen besser über das Internet überwacht werden können.
Darüber hinaus will Huawei seine 5G-Technologien und seine Marktmacht im Bereich der Solar-Inverter nutzen, um durch eine Kombination beider Bereiche einen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes zu leisten, hieß es weiter. Huawei ist weltweit einer der führenden Anbieter von Solar-Invertern. Außerdem baut man in Saudi-Arabien bereits das nach eigenen Angaben größte Speichersystem für Solarstrom und ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben werden soll.
Natürlich treibt Huawei seine "Öko"-Projekte nicht aus Gutmenschentum voran. Stattdessen sucht der Konzern händeringend nach neuen Einnahmequellen, weil man in Folge des US-Embargos keine wirklich zeitgemäßen Smartphones mit 5G-Support und Googles Play Store in westlichen Märkten mehr anbieten kann.
"Neue Dimension der Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes"
Man müsse unter anderem eine "neue Dimension der Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes" erreichen, so Ping weiter. Huawei betonte während des MWC auch, dass man bei seinen Netzwerkprodukten zunehmend neue Technologien einführt, um den Kohlenstoff-Fußabdruck der Netze von Mobilfunkanbietern aus aller Welt zu reduzieren. Das Gleiche gilt auch für die Glasfaser-Produkte des Konzerns, hieß es.Huawei stellte außerdem Investitionen in Höhe von vier Milliarden Yuan, also umgerechnet gut 570 Millionen Euro, bei seiner sogenannten Digital Power-Sparte in Aussicht, mit denen man ein neues Forschungszentrum und Büros für die Abteilung einrichten will. Dort sollen Technologien entwickelt werden, um die Energieeffizienz von Mobilfunknetzen und deren Betreibern zu steigern. Unter anderem soll die Energieaufnahme der Mobilfunkanlagen besser über das Internet überwacht werden können.
Darüber hinaus will Huawei seine 5G-Technologien und seine Marktmacht im Bereich der Solar-Inverter nutzen, um durch eine Kombination beider Bereiche einen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes zu leisten, hieß es weiter. Huawei ist weltweit einer der führenden Anbieter von Solar-Invertern. Außerdem baut man in Saudi-Arabien bereits das nach eigenen Angaben größte Speichersystem für Solarstrom und ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben werden soll.
Natürlich treibt Huawei seine "Öko"-Projekte nicht aus Gutmenschentum voran. Stattdessen sucht der Konzern händeringend nach neuen Einnahmequellen, weil man in Folge des US-Embargos keine wirklich zeitgemäßen Smartphones mit 5G-Support und Googles Play Store in westlichen Märkten mehr anbieten kann.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Media Markt & Saturn: Diese 12 Weekend-Deals lohnen sich wirklich
- Minecraft-Sensation: 4. Dimension, neue Biome, Gegner & Erze enthüllt
- Windows 11: Microsoft stellt zwei neue Recovery-Updates bereit
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen