The Batman & Co.: Russland wird von Blockbustern abgeschnitten

Nach dem Überfall auf die Ukraine haben weite Teile der Welt Russland mit weitreichenden Sanktionen belegt. Die betreffen vor allem die Wirtschaft, doch es gibt auch kulturelle Folgen. Denn gleich mehrere Filmstudios haben angekündigt, Filme vorerst nicht in Russland zu zeigen.
Film, Warner Bros., Batman, The Batman, Robert Pattinson
Warner Bros.
Diese Woche läuft The Batman an, der neueste Streifen mit dem Dunklen Rächer ist laut den meisten Kritikern der klar beste Film mit dem DC-(Anti-)Helden seit der Trilogie von Christopher Nolan. Ursprünglich sollte The Batman am 3. März auch in russischen Kinos anlaufen, doch das wird nun doch nicht passieren.

Warner, Sony und Disney stoppen Filme

Denn Warner Bros. hat bekannt gegeben (via Variety), dass man den Streifen vorerst nicht in Russland veröffentlichen wird. Das Studio ließ ausrichten: "In Anbetracht der humanitären Krise in der Ukraine pausiert WarnerMedia die Veröffentlichung seines Spielfilms The Batman in Russland. Wir werden die Entwicklung der Situation weiter verfolgen. Wir hoffen auf eine rasche und friedliche Lösung für diese Tragödie."


Nur wenig später schloss sich Sony Pictures diesem popkulturellen Boykott an und teilte mit, dass der Marvel-Antiheld Morbius ebenfalls russische Kinos auslassen wird. Sony geht offiziell sogar einen Schritt weiter, denn man stoppt bis auf Weiteres alle seine Veröffentlichungen: "Angesichts der anhaltenden Militäraktion in der Ukraine und der daraus resultierenden Unsicherheit und humanitären Krise in dieser Region werden wir unsere geplanten Kinostarts in Russland pausieren, einschließlich der bevorstehenden Veröffentlichung von 'Morbius'."


Derzeit ist unklar, ob auch vor kurzem gestartete Filme von diesem Schritt betroffen sind, darunter Sonys Uncharted und Disneys Tod auf dem Nil. Denn der Mickey-Maus-Mediengigant war das erste Unternehmen, das derartige kulturelle Sanktionen ausgesprochen hat. Disney hat nämlich angekündigt, dass man den am 10. März startenden Pixar-Film Turning Red "pausieren" wird.

Auch Disney verwies auf die "unprovozierte Invasion in der Ukraine und die tragische humanitäre Krise". Man will die Situation beobachten. Disney weiter: "In der Zwischenzeit arbeiten wir angesichts des Ausmaßes der sich abzeichnenden Flüchtlingskrise mit unseren NGO-Partnern zusammen, um den Flüchtlingen Soforthilfe und andere humanitäre Unterstützung zukommen zu lassen."

Russlands ist dabei freilich nicht der wichtigste Markt, seine Bedeutung ist aber dennoch nicht zu unterschätzen: So hat beispielsweise Spider-Man: No Way Home immerhin rund 44 Millionen Dollar eingespielt.

Netflix, Prime Video & Disney+ Die Neustarts der Woche im Überblick
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!