Intel hat jetzt einen Standort für seine große Fabrik in Deutschland
Die Suche Intels nach einem Standort für ein großes Werk in Deutschland hat wohl ihr Ende gefunden. Die Entscheidung ist gefallen - und insbesondere in Dresden, das auf weitere Stärkung als Halbleiter-Zentrum hofft - gibt es lange Gesichter.
Stattdessen soll sich der US-Konzern für Magdeburg entschieden haben. Das will der öffentlich-rechtliche Sender MDR erfahren haben. Intel soll die Entscheidung in der kommenden Woche offiziell verkünden, hieß es. Damit ist nicht nur Dresden aus dem Rennen, sondern auch das bayerische Penzing, das als dritter Kandidat gehandelt wurde.
Für Magdeburg sprechend dabei verschiedene Gründe. Das Werk würde sich dort in einem durchaus attraktiven wirtschaftlichen Umfeld etablieren und könnte auch auf sehr gute Verkehrsanbindungen zurückgreifen. Vor Ort werden außerdem auch neue IT-Fachkräfte an der Hochschule ausgebildet. Ähnlich gute Grundlagen wären im Grunde auch an den anderen Standorten gegeben gewesen, wo allerdings die Konkurrenz um IT-Spezialisten deutlich größer ist. Denn in Dresden suchen auch andere Chiphersteller nach Fachkräften und um München herum - wo Penzing liegt - sind auch zahlreiche andere High Tech-Firmen zu finden.
Intel suchte in ganz Europa nach einem Standort, es lief aber in der letzten Zeit mit immer größerer Wahrscheinlichkeit darauf hinaus, dass der Zuschlag auf Ostdeutschland fällt. Der US-Konzern plant Investitionen im zweistelligen Milliarden-Bereich. Das Werk soll voraussichtlich um die tausend Arbeitsplätze bieten - hinzu kommen hier natürlich noch die indirekten Stellen, die bei exterenen Unternehmen hinzukommen.
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Für Magdeburg sprechend dabei verschiedene Gründe. Das Werk würde sich dort in einem durchaus attraktiven wirtschaftlichen Umfeld etablieren und könnte auch auf sehr gute Verkehrsanbindungen zurückgreifen. Vor Ort werden außerdem auch neue IT-Fachkräfte an der Hochschule ausgebildet. Ähnlich gute Grundlagen wären im Grunde auch an den anderen Standorten gegeben gewesen, wo allerdings die Konkurrenz um IT-Spezialisten deutlich größer ist. Denn in Dresden suchen auch andere Chiphersteller nach Fachkräften und um München herum - wo Penzing liegt - sind auch zahlreiche andere High Tech-Firmen zu finden.
Hohe Investitionssumme
Generell kann Intel unabhängig von der Standort-Entscheidung mit einer ordentlichen Förderung des Projekts durch die EU rechnen. Zugrunde liegt hier der EU Chips Act, der dazu dienen soll, die Ansiedlung von Produktionsanlagen in Europa voranzubringen. Dadurch will man unabhängiger von Lieferungen aus Asien werden, die bei Störungen der Transportwege schnell dazu führen können, dass in Europa ganze Industrien Probleme bekommen.Intel suchte in ganz Europa nach einem Standort, es lief aber in der letzten Zeit mit immer größerer Wahrscheinlichkeit darauf hinaus, dass der Zuschlag auf Ostdeutschland fällt. Der US-Konzern plant Investitionen im zweistelligen Milliarden-Bereich. Das Werk soll voraussichtlich um die tausend Arbeitsplätze bieten - hinzu kommen hier natürlich noch die indirekten Stellen, die bei exterenen Unternehmen hinzukommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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